7. November 2014

Umbau des ehemaligen Ratskeller abgeschlossen

Neue Gruppenräume sind in Betrieb

Auf 140 Quadratmetern haben im ehemaligen Ratskeller bis zu 70 Personen Platz. Foto: Schlosser
Auf 140 Quadratmetern haben im ehemaligen Ratskeller bis zu 70 Personen Platz. Foto: Schlosser

Die aus dem ehemaligen Ratskeller entstandenen neuen Gruppenräume 9 und 10 können seit 1. November angemietet werden.

Bürgermeisterin Christiane Augsburger: „Ich bin sehr froh, dass zwei weitere Räume zur Vermietung an Schwalbacher Vereine, Arbeitskreise und Initiativen zur Verfügung stehen. Denn jeder, der schon mal einen Raum im Bürgerhaus mieten wollte, weiß, dass diese sehr gefragt sind.“

Die neuen Räume können darüber hinaus auch für private Zwecke, wie zum Beispiel Geburtstagsfeiern gemietet werden. Diese Möglichkeit soll vor allem am Wochenende angeboten werden. Der geflieste Fußboden und eine kleine Küche mit Geschirr, die zum Anrichten gelieferter Speisen dient, bieten gute Voraussetzungen für öffentliche Veranstaltungen und private Feste. Da keine Betreuung und Aufsicht durch die Haustechniker erforderlich ist, können die neuen Räume zeitlich individueller belegt werden.

Die beiden Räume können über zwei bewegliche Trennwände zu einem großen Veranstaltungsraum mit kleiner Bühne zusammengefasst werden. Mit Tischen und Stühlen ist dann insgesamt Platz für rund 70 Personen. Neu eingebaut wurden ein Hublift, der Rollstuhlfahrern den Zugang ermöglicht, sowie eine Behindertentoilette.

Der Gesamtpreis für die Räume 9+10 beträgt am Wochenende 155 Euro Miete, unter der Woche 130 Euro. Die Kaution beträgt 150 Euro. Für nur einen Raum werden 80 Euro beziehungsweise 90 Euro berechnet. Für die Selbstversorgung mit Geschirr und Getränken kann die Küche für eine Zusatzgebühr von 50 Euro mitgemietet werden. Die Raumschlüssel werden von den Nutzern im Regelfall am Vortag abgeholt und am nächsten Werktag wieder abgegeben. Wer die Räume mieten möchte, kann sich an Susanne Köhler vom Ordnungsamt (Telefon 804-160) wenden.

Den Umbau hat die Stadtverordnetenversammlung am 30. August 2012 beschlossen. Die Kosten wurden in Höhe von rund 250.000 Euro veranschlagt. Bei diesem Vorhaben stellte das „Bauen im Bestand“ laut einer städtischen Pressemitteilung wieder einmal besondere Herausforderungen an alle Beteiligten, da die Pläne von 1970 aufgrund zahlreicher Änderungen nicht mehr brauchbar waren. red

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