27. November 2014

Schwalbacher gedachten in Avrillé der Opfer des ersten Weltkriegs

Vereintes Europa in Frieden

Zum ersten Mal durften Vertreter der Stadt Schwalbach an den Gedenkfeiern zum „Grande Guerre“ am 11. November in der Partnerstadt Avrillé teilnehmen. Foto: AK Avrillé
Zum ersten Mal durften Vertreter der Stadt Schwalbach an den Gedenkfeiern zum „Grande Guerre“ am 11. November in der Partnerstadt Avrillé teilnehmen. Foto: AK Avrillé

Anders als in Deutschland, wo die Erinnerung an den ersten Weltkrieg stark überlagert ist von der an den zweiten, gedenkt Frankreich jedes Jahr am 11. November des Waffenstillstands von 1918 und der Opfer der „Grande Guerre“.

Zum ersten Mal waren nun im Rahmen des vierjährigen Gedenk-Zyklusses an den 100. Jahrestag zum Ausbruch des ersten Weltkrieges Bürgermeisterin Christiane Augsburger, Anke Kracke von der Kulturkreis GmbH, Trudel Schulte-Mäter und Monika Beck als Vertreterinnen des Arbeitskreises Avrillé in die Partnerstadt eingeladen.
Schwerpunkt des Gedenkens ist nicht mehr der Sieg Frankreichs, sondern die vielen Millionen Getöteten und Verletzten, die der Krieg in ganz Europa verursacht hat. Zu Anfang der Feierlichkeiten lasen Grundschüler die Namen der 41 gefallenen Soldaten aus Avrillé vor dem Ehrenmal vor. Dann legte Bürgermeister Marc Laffineur, begleitet von Trudel Schulte-Mäter und Vertretern der Kriegsveteranen und Angehörigen des Militärs ein Blumengebinde nieder.
Beim anschließenden Treffen im Rathaus wurde ein Grußwort der Schwalbacher Bürgermeisterin verlesen, die aus dienstlichen Gründen verhindert war. In einer Rede gedachten die Gäste aus Schwalbach der Opfer des Krieges und hoben dabei die Bedeutung und beispielhafte Rolle der Städtepartnerschaft zwischen Avrillé und Schwalbach für ein vereintes Europa in Frieden hervor.
Zum Abschluss fand ein gemeinsames Essen statt mit einer Gruppe von Kriegsveteranen und Vertretern der Stadt, in dessen Verlauf die Gastgeber sich noch einmal bei den beiden Vertreterinnen des Arbeitskreises bedankten. red

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