18. Februar 2015

Schwalbacher Künstler-Tandem erzielte zum zweiten Mal „Intermezzo“-Preis 

„Musik trifft Kunst und Poesie“

Das Schwalbacher Künstler-Team Roxana Ené und Chris Silberer bekam vergangene Woche zusammen mit den talentierten kleinen Poeten und Malern der Theodor-Heuss-Schule in Bad Soden den Intermezzo Jurypreis überreicht. Foto: MTK
Das Schwalbacher Künstler-Team Roxana Ené und Chris Silberer bekam vergangene Woche zusammen mit den talentierten kleinen Poeten und Malern der Theodor-Heuss-Schule in Bad Soden den Intermezzo Jurypreis überreicht. Foto: MTK

Das Schwalbacher Künstler-Team Roxana Ené und Chris Silberer erhielten zum zweiten Mal den Intermezzo Jurypreis. Am Dienstag vergangener Woche wurden sie zusammen mit den talentierten kleinen Poeten und Malern der Theodor-Heuss-Schule in Bad Soden ausgezeichnet.

Vier Projekte sind beim Jugendkunstwettbewerb „Intermezzo“ des Main-Taunus-Kreises gefördert worden. Landrat Michael Cyriax und Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier begrüßten die Teilnehmer im Landratsamt. Bei der mittlerweile vierten Projektrunde wirkten Kinder und Jugendliche der Hartmutschule Eschborn, der Gesamtschule Am Rosenberg Hofheim, der Theodor-Heuss-Schule Bad Soden und der Schule am Vincenzhaus Hofheim mit professionellen Künstlern in so genannten Tandems zusammen.

Die Schulen hatten eine Anschubfinanzierung von insgesamt 5.600 Euro erhalten, um ihre Projekte zu realisieren. Als Partner standen für die Bad Sodener Theodor-Heuss-Schule Roxana Ené und Chris Silberer zur Verfügung. Sie arbeiteten mit den Schülern gemeinsam an einem dreimonatigen künstlerischen Projekt.

Das Projekt der Theodor-Heuss-Schule befasste sich mit dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Sie malten, schrieben und musizierten unter dem Titel „Musik trifft Kunst und Poesie“. Die komplexe Herangehensweise und wie aus einer Musik- und Farberfahrung heraus, Poesie entwickelt werden kann, haben die Jury-Mitglieder überzeugt.

So entstanden poetische Werke wie der “Friedensbaum“, der statt Kokosnüssen Friedenssterne trägt, der Freundschaftsbaum oder der Pieksbaum. In der Ich-Beschreibung der Kinder als Farbe schloss sich der Kreis. So beschrieb Aylin Türkis: „Ich habe Grün und Blau getrunken und bin so tief wie das Meer.“

Chris Silberer zum Kreativsein mit allen Sinnen: „Kunst, Musik und Literatur sind Schwestern, die sich gegenseitig beflügeln.“ Roxana Ené lobte den Ideenreichtum und die hilfsbereite Zusammenarbeit der Kinder, die heute nicht selbstverständlich ist. Alles in allem ein spannendes Projekt, das Kindern mit allen Sinnen Zugang zu ihrer Kreativität gibt.

Michael Cyriax würdigte den Wettbewerb als Beispiel für Kunstförderung im Main-Taunus-Kreis, die schon in jungen Jahren ansetze: „Die Projektteilnehmer von heute können unsere Künstler von morgen sein“, so der Landrat. Der Kreis biete mit „Intermezzo“ zudem ein Modell, wie die Generationen voneinander lernen könnten, denn auch die Profikünstler, die zum Teil auch unterrichten, könnten aus der Zusammenarbeit methodische Anregungen für ihre eigene Arbeit gewinnen.

Im kommenden Schuljahr soll „Intermezzo“ in die fünfte Runde gehen. Schulen können sich gemeinsam mit Künstlern bis zum 12. Juni bewerben. Informationen gibt es bei Simon Dylla vom Amt für Jugend, Schulen und Kultur unter der Telefonnummer 06192/201-1860 oder per E-Mail an simon.dylla@mtk.org und auf der Homepage des Main-Taunus-Kreises unter www.mtk.org/intermezzo. red

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