9. März 2015

Gleich drei Bands rockten das Atrium bei einem großen Benefizkonzert

Rocken für den guten Zweck

Bei einigen Liedern unterstützte Sänger „Roman“ die Schwalbacher Band „Too Young to Rust“. Foto: Schweikert

Aller guten Dinge sind drei: Gleich drei Bands, „Black Tiger“, „Covermind“ und „Too Young to Rust“ gaben am Samstagabend ein Konzert und bewiesen damit ein Herz für Kinder, denn der Erlös kam der Wiesbadener Stiftung „Bärenherz“, die sich für schwerstkranke Kinder einsetzt, zugute. Gespielt wurden flotte Popsongs, Evergreens, aber auch Deutschrock.

Um 19 Uhr öffnete der Rockclub seine Pforten im Atrium am Westring und hieß die Gäste in seiner bunt beleuchteten Räumlichkeit willkommen. Mit einem Bier, Würstchen und einer netten Unterhaltung stimmten sich die Besucher auf den Abend ein.
Gegen 19.15 Uhr war es soweit: Die erste der drei Bands, „Black Tiger“, stand auf der Bühne. Die vierköpfige Jugendband, deren Mitglieder zwischen 11 und 16 Jahre alt sind, wussten das Publikum mit Klassikern wie „Killing in the Name“ von „Rage Against the Machine“, „Love the Way You Lie“ von Rihanna und Eminem, oder Ella Hendersons „Ghost“ zu begeistern. 14 Lieder gaben die Musiker rund um Frontsängerin Kim zum Besten.
Um 20 Uhr waren dann alle Augen auf die sechs Mitglieder von „Covermind“ gerichtet. Mit Adeles „Rolling in the Deep“ sowie „Let it rain“ von Amanda Marshall sorgten die Musiker bei den Zuschauern für Gänsehautstimmung. Bei Helene Fischers Dauerbrenner „Atemlos“ geriet das Publikum außer Rand und Band und tanzte völlig ausgelassen mit. Anderthalb Stunden lieferte die Coverband eine erstklassige Show ab.
Nach einem kurzen Umbau hatte das Warten auf den Hauptact des Abends, „Too Young Too Rust“, ein Ende. Die fünf Vollblutrocker begaben sich unter tosendem Applaus auf die Bühne und legten mit dem Oldie „Fortunate Son“ los. Sehr rockig ging es kurze Zeit später bei „Start Me Up“ und „Under My Thumb“ von den Rolling Stones“ zu. Romantiker kamen bei Bruce Springsteens „Hungry Heart“ oder Kim Carnes „Bette Davis Eyes“ auf ihre Kosten.


„Too Young to Rust“ rockten am Samstag im Atrium am Westring.

Zu den Höhepunkten des Abends zählte aber zweifelsohne „It’s my life“ von Bon Jovi. Hierbei leistete Roman, vielen bekannt als Frontsänger von „A Fine Mess“, Paul Lux & Co. Gesellschaft und beeindruckte mit seinem Stimmvolumen. Zudem machte das Publikum große Augen, als aus der Spitze von Daniels Gitarre plötzliche Funken wie bei einer Wunderkerze sprühten. Als sich der Abend gegen Mitternacht dem Ende zuneigte, standen alle drei Gruppen gemeinsam auf der Bühne und spielten zum krönenden Abschluss die Powerballade „Every Rose has it’s Thorn“ von Poison. „Vielen Dank, dass ihr alle so zahlreich erschienen seid“, sprach Paul Lux zu seinem Publikum und fügte hinzu: „Vielen Dank auch an den Rockclub für die Räumlichkeit. Uns freut es immer wieder, wenn wir für den guten Zweck auftreten und somit die Stiftung ‚Bärenherz‘ unterstützen können.“
Nun traten die Gäste den Heimweg an oder ließen ihn noch ganz gediegen mit einem Bierchen ausklingen, so auch Peter Poloczek, der voll und ganz zufrieden mit dem Abend war: „Das war eine Musikveranstaltung, wie ich sie mir wünsche, sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Schön ist natürlich auch, dass man mit seiner Teilnahme eine gute Sache unterstützt hat.“ bs

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