15. Mai 2015

Diakoniestation ist nicht mehr auf die Basarerlöse angewiesen

Kein „Bastelbasar“ mehr

Der Jubiläumsbasar im November 2014 erbrachte ein hervorragendes Ergebnis. Der Förderverein konnte wie beabsichtigt der Diakoniestation Eschborn/Schwalbach ein „Jubiläumsauto“ überreichen. Foto: privat

Eine lange Tradition geht zu Ende: Ab diesem Jahr wird es im November keinen „Bastelbasar“ des Fördervereins der Diakoniestation Eschborn/Schwalbach mehr geben.

Der Vorstand des Vereins hat im März einen Austausch mit den Verantwortlichen der Gruppen aus den Kirchengemeinden gesucht, um miteinander zu überlegen, ob der Basar in der bisherigen Form eine Zukunft haben kann. Zu hoch ist inzwischen die Belastung für die Helfer geworden.
Gemeinsam wurde beschlossen, dass das Festwochenende zum 40. Jahr der Vereinsgründung im vergangenen November ein gelungener Abschluss des bisherige Basargeschehens war. Der Festgottesdienst und der anschließende Empfang im katholischen Gemeindehaus am Vorabend des Basars bildeten einen würdigen Rahmen für die Jubiläumsfeierlichkeiten.
Nahezu alle Helfer rund um den Basar sind mittlerweile im siebten oder achten Lebensjahrzehnt. Die mit der Organisation des Basars verbundenen körperlichen Belastungen nehmen von Jahr zu Jahr zu, „mittlerweile bei vielen bis zur Belastungsgrenze“, wie es in einer Pressemitteilung des Fördervereins heißt.
Der Vorstand des Fördervereins hält daher die Beendigung des Basars in der gegenwärtigen Form für angebracht. Das gutes Ende im Jahr 2014 soll die positive Erinnerung an die langjährige Veranstaltung und das Engagement der vielen Helfer aufrecht erhalten.
Auf die Erlöse des Basars, bei dem jährlich fünfstellige Beträge zusammen kamen, ist die Diakoniestation nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Arno Schneider ohnehin nicht mehr angewiesen, da sie in der Lage ist, ihren Aufwand aus den Erlösen der täglichen Arbeit zu decken. Außerdem wird sie weiterhin vom Förderverein mit den laufenden Mitgliedsbeiträgen und Spenden unterstützt.
Den vielen Helfern ist der Vorsitzende des Fördervereins, Norbert Dienst, dankbar: „Abschließend möchten wir noch einmal allen danken, die mit ihrem Engagement über viele Jahre hinweg zum Gelingen des Basars beigetragen haben.“ red

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