5. Oktober 2015

Große Vielfalt beim Kaffeekonzert von „Pro Musica“ im Bürgerhaus

Chöre setzen Kontraste

Der gemischte Chor „TonArt“ spannte den Bogen von den „Toten Hosen“ bis zu „Guten Abend, gut Nacht“. Foto: Schlosser

Ein volles Haus hatten am Sonntag die Chöre des Schwalbacher Gesangvereins „Pro Musica“ bei ihrem Kaffeekonzert im großen Saal des Bürgerhauses. (Bericht mit Hörproben vom Konzert).

Mehr als 300 Zuhörer wollten sich das Konzert des Frauenchors, des Projektchors „Li(e)dschatten“ und des gemischten Chors „TonArt“ sowie des Gastchores „Sing & Swing“ aus Eschborn nicht entgehen lassen. Und auch das neue Konzept mit freiem Eintritt und üppiger Kuchentheke ging auf.
Doch nicht nur die vielen selbstgebackenen Kuchen und Torten begeisterten das Publikum. Es waren vor allem die gesanglichen Leistungen, die für viel Applaus sorgten. Den Auftakt machte der Frauenchor, der eher klassisches Liedgut präsentierte und vor allem für das Stück „Feinsliebchen“ viel Applaus bekam, bei dem Ursula Grupp mit einer gekonnten Theatereinlage auffiel.
Das Motto des Nachmittags „Kontraste“ setzte anschließend der Eschborner Chor „Swing & Sing“ mit seinem breit gefächerten Repertoire um, das von „What a wonderful world“ bis zu Cold Plays „Fix you“ reichte. Nach der Pause spannte das der Projektchor „Li(e)dschatten“ den musikalischen Bogen vom 16. Jahrhundert bis in die 50er-Jahre und dem Swing-Klassikers „Cheek to cheek“

Li(e)dschatten singt „Cheek to cheek“ (Zum Starten auf den linken Rand des Balkens klicken):

 

Ungewöhnlich startete danach der gemischte Chor „TonArt“, der beim Stück „Slap and clap“ allerlei Geräusche intonierte anstatt zu singen. Auch hier hatte Ursula Grupp einen Solopart, dieses Mal auf dem australischen Instrument Didgeridoo. Dann setzte der „Pro Musica“-Chor heftige Kontraste: Auf „Tage wie diese“ von den Toten Hosen folgte „Guten Abend, gut Nacht“, ein Gospelsong und „Aquarius“ aus dem Musical „Hair“. Für diese Vorstellung gab es besonders viel Applaus vom Publikum, das dann beim großen Finale mit allen Chören auch selbst mitsingen und -klatschen durfte. MS

Tonart singt „Ain´t judging no man“:

 

Tonart singt „Aquarius“:

 

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