23. November 2015

Junge Asylbewerber besuchen die Friedrich-Ebert-Schule

Musik kann eine Brücke sein

Zulkefl Ramadan (3.v.l., hinten), Alia Abu Awad von der Flüchtlingshilfe und Abdullah Hashem (2.v.r., hinten) besuchten die Klasse 6b und Musiklehrerin Eva Monaghan (hinten rechts) Foto: mag

Abdullah Hashem (18) und Zulkefl Ramadan (20), zwei junge Syrer aus der Schwalbacher Asylbewerberunterkunft in Nachbarschaft zur Friedrich-Ebert-Schule, verbindet neben der gemeinsamen Heimat auch die Liebe zur Musik. Jetzt besuchten sie die Friedrich-Ebert-Schule (FES) und machten gemeinsam mit den Schülern Musik.

Abdullah ist Beatboxer, imitiert also mit Mund, Nase und Rachen Drumcomputerbeats und andere Perkussion-Rhythmen, während Zulkefl seit einigen Jahren seine Freizeit dem Robotdance widmet.
Beide präsentierten am vergangenen Montag in Begleitung von Alia Abu Awad, einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Flüchtlingshilfe Schwalbach, ihr Können in der Friedrich-Ebert-Schule. Musiklehrerin Eva Monaghan hatte die Idee der Flüchtlingshilfe aufgegriffen und Abdullah und Zulkefl zum Unterrichtsbesuch eingeladen.
Nach kurzen Auftritten der beiden Jugendlichen war das Eis zwischen den jungen Männern und den Jugendlichen schnell gebrochen und man kam schnell ins Gespräch. Neben dem musikalischen Austausch wurden natürlich auch Fragen zu den Fluchterfahrungen von Abdullah und Zulkefl sowie zu ihrer augenblicklichen Lebenssituation gestellt.
Da jedoch die musikalische Begegnung im Vordergrund des Treffens stehen sollte, durften sich die Schüler nun selbst unter fachlicher Anleitung der beiden Gäste im Beatboxing und Robotdance versuchen und anschließend eigens vorbereitete Raps und einen Tanz präsentieren.
Zu schnell schien die Doppelstunde vergangen zu sein, sodass die Klassensprecher, die sich bei den Gästen mit kleinen Präsenten bedankten, die beiden jungen Männer einluden, schon bald wieder zu kommen. red

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