20. Januar 2016

AES-Schüler Karl Hofmann gewinnt Schreibwettbewerb

„Ohne Punkt und Komma“

Karl Hofmann bei der Preisverleihung in Frankfurt. Foto: AES

Beim Schreibwettbewerb „Ohne Punkt und Komma“, ausgelobt vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, hat der AES-Schüler Karl Hofmann aus der 8f für seine Erzählung „Norbert“ den ersten Preis in der Alterskategorie der 14- bis 15-Jährigen erhalten.

Unter insgesamt 510 Einsendungen hatte die Fachjury seine Geschichte um den geistig behinderten Norbert, der seinem intelligenten und erfolgreichen Bruder bisweilen peinlich ist, als eines der Beispiele talentierter Jugendlicher gewürdigt, das nicht von oberflächlicher Unterhaltung geprägt sei, vielmehr den Mut zeige, „sich auch der Tragik des Lebens zu widmen und die Augen nicht vor Ungerechtigkeit zu verschließen“.
Nach der Autorenlesung mit anschließendem Gespräch in der Klasse erfolgte am 10. Januar im Frankfurter Mousonturm die Preisverleihung durch Jurorin Ilona Einwohlt und Björn Jäger, dem Organisator des Wettbewerbs. Auch Karls Mitschüler, Deutschlehrerin Dr. Beate Hämel sowie die Schulleitung ließen sich von Karls Geschichte begeistern. Sie ist dem Thema angemessen humorvoll, jugendlich-pragmatisch, dabei aber nicht rührselig oder kitschig.
Überzeugt hat die Jury auch die sprachliche Kompetenz, mit der Karl sich dem sensiblen Thema Behinderung aus der Sicht eines Nichtbehinderten genähert hat. „Der Text wird demnächst vielleicht dem einen oder der anderen Mitschüler der AES im Unterricht begegnen, da er ein ganz hervorragendes Anschauungsmaterial für den schulischen Schwerpunkt Vielfalt darstellt“, glaubt AES-Sprecher Jochen Kilb. Alle Informationen rund um den Wettbewerb gibt es unter www.ohnepunktundkomma.net im Internet. red

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