19. April 2016

Restmülltonnen mit Holz und Steinen werden nicht geleert

Mobiler Wertstoffhof nimmt Bauschutt an

Wer Bauschutt in seine schwarze Restmülltonne füllt, muss damit rechnen, dass seine Tonne nicht geleert wird. Das teilt Abfallberaterin Ulrike Marschall mit und verweist auf die Möglichkeit, kleinere Mengen Bauschutt beim mobilen Wertstoffhof abzugeben, der das nächste Mal am Samstag, 23. April, wieder in Schwalbach Halt macht.

Schwarze Tonnen mit Bauschutt lässt das Entsorgungsunternehmen stehen, denn durch Steine, Fliesen, Betonziegel und ähnliches kann das Fahrzeug nachhaltig beschädigt werden. Eine gute Gelegenheit, kleinere Mengen Bauschutt loszuwerden, bietet der mobile Wertstoffhof, der am 23. April wieder Station in Schwalbach macht. Alle weiteren Termine finden sich im Abfallkalender, sie sind mit einem „W“ gekennzeichnet. An diesen Samstagen steht auf dem Parkplatz an der Wilhelm-Leuschner-Straße von 9 bis 13 Uhr eine ganze Reihe von Containern bereit.
Diese Container dienen der Entsorgung von Altholz (Möbelholz, Kisten, Kanthölzer, Bretter, Leisten usw.), Bauschutt und Bauteilen (Laminat, Rollläden, Fenster, Steine), Sanitäreinrichtungen wie Badewannen, WC- und Waschbecken, Elektro-Kleingeräten, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen, Metallen wie Fahrrädern, Heizkörpern oder Zäunen sowie Sperrmüll.
Die anzuliefernden Mengen sind auf 0,5 Kubikmeter begrenzt, das entspricht etwa einer Kofferraumladung. Die Abgabe von Elektrokleingeräten ist kostenfrei möglich. Für die Entsorgung von Sperrmüll, Altholz und Metall werden bis zehn Liter (Eimergröße) 0,50 Euro und bis 500 Liter – das entspricht in etwa einer Kofferraumladung – drei Euro Gebühren erhoben. Für die Entsorgung von Bauschutt sind zwei Euro für bis zu zehn Litern fällig, und für einen Kofferraum voll Bauschutt beträgt die Gebühr acht Euro.
Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist die Annahme von Holz, das mit Holzschutzmitteln behandelt oder imprägniert wurde, also zum Beispiel Türen, Pergolen, Palisaden, Sichtschutzwände, Gartenhütten, Jägerzäune oder Carport-Hölzer, nicht möglich. Diese Hölzer müssen zum Deponiepark in Flörsheim-Wicker gebracht werden. red

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