27. April 2016

International bekannte Band „Paris Washboard“ zu Gast in Schwalbach

Das Waschbrett als Instrument

Die Band Paris Washboard spielt am 2. Mai traditionellen Jazz und Klassiker von Fats Waller bis Duke Ellington. Foto: Paris Washboard

Am Montag, 2. Mai, ist die Jazzformation „Paris Washboard“ in der Reihe „Jazz am Montag“ zu Gast im Schwalbacher Bürgerhaus auf. Los geht es um 20 Uhr im großen Saal. Die Karten kosten 18 Euro.

Seit 25 Jahren genießt die Band großen Erfolg in allen Teilen der Welt. Die vier Musiker aus Paris bringen Klarinette, Posaune, Piano und ein Waschbrett auf die Bühne. Damit sind „Paris Washboard“ eine Einzigartigkeit in der Welt des traditionellen Jazz. Die Formation um Bandleader und Gründer Daniel Barda, der von Hause aus Dirigent ist, präsentiert traditionelle Jazzstücke auf eigene und besondere Art: virtuos, swingend und humorvoll, im Stile der kleineren Combos der 20er- und 30er-Jahre. Zu Gehör kommen aber auch Stücke und Kompositionen von Traditionsgrößen wie Fats Waller, James P. Johnson oder Duke Ellington.
Der Einsatz des Waschbretts als Musikinstrument stammt aus der Frühzeit des Jazz etwa aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als sich die „schwarze Musik“ entwickelte. Viele Musiker konnten sich keine Instrumente leisten und bauten sich deshalb eigene Geräte, wie zum Beispiel Gitarren mit Zigarrenkisten als Klangkörper. Besonders beliebt waren ausgediente Waschbretter als Rhythmus-Instrumente, die man sich entweder umhängen konnte, auf den Knien spielte oder auf Tischen montierte. Das Washboard wird mit Sticks, Jazzbesen oder per Hand bespielt und führt zum dem urwüchsigen Sound, der viele Jazzstücke charakterisiert. Inzwischen werden Waschbretter als Percussion-Instrumente längst auch industriell hergestellt.
Tickets gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse oder im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Kulturkreis GmbH im Rathaus. red

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