13. Juni 2016

Informationsveranstaltung zum Neubau der Kita „Am Park“

Anwohner fürchten Chaos

Der öffentliche Spielplatz rechts und der Container der Kinderkrippe müssen dem Kita-Neubau weichen. Foto: Tulacek

Am 31. Mai veranstaltete die Stadt Schwalbach eine zweite  Informationsveranstaltung zum Neubau der Kindertagesstätte „Am Park“. Die Themen waren die Vorentwurfsplanung, ein Ablaufplan der Bauarbeiten und die Lösung des Verkehrsproblems.

Anstelle der bereits bestehenden Gebäudes der Kita mit Platz für drei Kindergartengruppen, plant die Stadt zusammen mit dem Architektenbüro „raum-z architekten“ wie berichtet einen größeren Neubau mit Platz für acht Gruppen mit insgesamt rund 150 Kindern. Die Kosten für dieses Projekt sollen rund 6,4 Millionen Euro betragen.
Die Arbeiten zu dem Vorhaben sollen noch in diesem Jahr starten. Zäune und Spielgeräte des öffentlichen Spielplatzes sowie einige Bäume und der Container der Kinderkrippe sollen weichen, um dort Platz für ein neues zweistöckiges Gebäude zu schaffen.
Der Bau selbst soll voraussichtlich in genau einem Jahr beginnen und bis Mitte 2018 andauern. Danach soll dann das alte Kindergartengebäude abgerissen und dort die neue Außenanlage hergestellt werden. Der heutige öffentliche Spielplatz wird verschwinden. Während der Bauzeit werden die Krippenkinder in Containern auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Schule untergebracht. Die Kindergartenkinder bleiben im bestehenden Gebäude und bekommen die Möglichkeit durch den Bauzaun die Entwicklung des Projektes zu beobachten.
Auf der Informationsveranstaltung stießen die Pläne des Architekten und der Stadt nicht nur auf positive Resonanz. Die Anwohner äußerten ihre Bedenken zum Verkehrsaufkommen in der engen Straße „Am Park“. Sie fürchten, dass das Bringen und Abholen der Kinder dort ein Verkehrs-Chaos verursacht. Zu dem Problem präsentierte der Architekt Lukas Hundhausen gleich fünf Lösungsansätze, wie zum Beispiel eine einfache Ausstattung mit sieben neuen Parkplätzen in der Straße „Am Park“. Denkbar sind aber auch Parkplätze an der Höchster Straße. Außerdem ist eine „Kiss-and-Go-Zone“ vorgesehen. st

Video: Tulacek

 

 

 

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