15. Juli 2016

Das Kunstpfad-Projekt am Sauerbornbach feierte Vernissage

Kleine Künstler ganz oben

Die Klasse 6e der AES bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Tulacek

Spaziergänger entlang des Sauerbornbaches und des Eichendorff-Parks werden nicht schlecht staunen, wenn ihnen die bunten Objekte ins Auge fallen. Es handelt sich dabei um die Arbeiten der Klasse 6e der Albert-Einstein-Schule, die für ein Kunstprojekt ihre Werke im Freien ausstellen.

Die Fantasie-Objekte entstanden im Rahmen des „Arte Natura-Kunstpfad am Sauerbornbach“ Projektes des Verschönerungsvereins und der Galerie Elzenheimer zusammen mit der Frankfurter Künstlerin Daniela Orben.

Die Fantasie-Objekte der Schüler in den Bäumen. Foto: Tulacek

Die Fantasie-Objekte der Schüler in den Bäumen. Foto: Tulacek

Seit Dienstag hängen sie entlang des Sauerbornbaches und an den Bäumen am Eichendorff-Weiher. Trotz der starken Winde der letzten Tage konnten sich alle Arbeiten der kleinen Künstler behaupten. Nur eines fiel dem Wetter zum Opfer. „Ein netter Passant hat es aber aufgehängt, damit es nicht auf dem Boden liegt“, sagte Künstlerin Daniela Orben bei der Vernissage am Donnerstag. Die Kinder orientierten sich bei ihren Kunstarbeiten an den „Gespinsten“ der Frankfurterin. „Ich werde es reparieren und wieder an seinen Platz anbringen“, versicherte Galerist Peter Elzenheimer der Schülerin, deren Objekt ein paar Schrammen davon getragen hatte.

Beim Aufhängen der Kunstwerke war die Künstlerin auch vor Ort und half tatkräftig mit. Sie lief sogar barfuß durch den Bach, um einige der Arbeiten auf die andere Seite des Ufers zu bringen. „Ich hatte vergessen meine Gummistiefel mitzubringen“, erklärte sie lachend.

Schwieriger wurde nur das Befestigen der Objekte auf den Bäumen. „Es musste extra

Bürgermeisterin Christiane Augsburger zusammen mit Peter Elzenheimer. Foto: Tulacek

Bürgermeisterin Christiane Augsburger zusammen mit Peter Elzenheimer.
Foto: Tulacek

ein kleiner Kran organisiert werden, damit wir da hochkommen“, so Daniele Orben weiter. Hilfe bekam sie nicht nur von Peter Elzenheimer, sondern auch von einigen Schülern der 12. Klasse der AES, die „mutig auf die Bäume kletterten“, um die Arbeiten in die besten Positionen zu bringen.

So konnten die Eltern bei der Vernissage die Werke ihrer Kinder bewundern. Zu Gast waren auch Bürgermeisterin Christiane Augsburger und der AES-Fachbereichsleiter des künstlerischen Aufgabenfeldes Matthias Lutz.

Bei der Eröffnungsrede bedankte sich Daniela Orben bei den Kindern und dafür,

dass dieses Projekt wahr gemacht werden konnte. Auch die Klassenlehrerin der 6e, Beate Siede, dankte für die Hilfe und lobte das Projekt und ihre Schüler: „Es war eine ganz tolle Idee. Alle Schüler haben super mitgearbeitet und waren voller Elan bei der Sache.“

Auf die Reden folgte eine Verlosung. Die schönsten Werke sollten gekürt werden, doch weder Peter Elzenheimer noch die Künstlerin wollten eine solche Entscheidung fällen. „Alle haben die Umsetzung ihrer

Peter Elzenheimer, Daniela Orben und Klassenlehrerin Beate Siede beim Verlosen der Preise. Foto: Tulacek

Peter Elzenheimer, Daniela Orben und Klassenlehrerin Beate Siede beim Verlosen der Preise. Foto: Tulacek

Arbeiten individuell gelöst. Man konnte sich einfach nicht entscheiden“, sagte der Galerist und Daniela Orben fügte hinzu: „Ich wusste gar nicht, nach welchen Gesichtspunkten ich die Gewinner hätte wählen sollen. Alle Arbeiten sind großartig geworden.“

So loste die Klassenlehrerin die sechs glücklichen Gewinner. Drei von ihnen konnten sich jeweils über ein extra angefertigtes Werk der Künstlerin erfreuen, die anderen drei erhielten je ein Kunstbuch.

„Ich werde dieses Projekt als etwas sehr Schönes in Erinnerung behalten“, teilte Daniela Orben zum Abschluss mit, ehe alle Anwesenden sich zu Erfrischungen und einem Künstlergespräch zurück zur Galrie Elzenheimer begaben.

Die Finissage des Projektes findet am 13. August um 14 Uhr im Rahmen des Eichendorff-Weiherfestes statt. Bis dahin können die Werke noch bewundert werden. st

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