31. August 2016

Der Kleidung und dem Konsumverhalten auf der Spur

„Nichts anzuziehen?“

Im Rahmen der interkulturellen Wochen in Schwalbach lädt die deutsch-ausländische Gemeinschaft Schwalbach (DAGS) am Donnerstag, 1. September, um 19.30 Uhr in den kleinen Saal im Bürgerhaus zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Kleidung und Konsumverhalten ein.

Das geht wohl jedem ab und zu so: Man steht vor einem vollen Kleiderschrank und hat dennoch nichts anzuziehen. 2014 hat jeder in Deutschland pro Person fast 950 Euro für Schuhe und Kleidung ausgegeben. Eine stattliche Summe. Viel Kleidung bedeutet aber auch immer größere Umweltbelastungen und in sehr vielen Fällen schlimme Arbeitsbedingungen dort, wo sie hergestellt wird.
Der Vortrag geht neben den Arbeitsbedingungen auch auf ein besonderes beliebtes Material, die Baumwolle, ein. Beantwortet werden die Fragen, warum sie einst kostbarer als Seide war und welche Auswirkungen dieser nachwachsende Rohstoff auf die Umwelt hat. Es werden aber auch Alternativen vorgestellt, die zeigen, dass es möglich ist, Kleidung zu konsumieren, die umweltverträglich und kreativ ist ohne andere Menschen auszubeuten. Schließlich wird auch das Mysterium aufgelöst, warum Frauen volle Kleiderschränke und dennoch nichts anzuziehen haben. Die Diskussion führt Dr. Ute Greifenstein, Referentin für Brot für die Welt im Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. red

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