19. Dezember 2016

„Procter & Gamble“ wird für seine Ressourceneffizienz gewürdigt

Nachhaltigkeitspreis für „P&G“

Franz-Olaf Kallerhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung „Procter & Gamble Deutschland“ (rechts), erhält den Sonderpreis Ressourceneffizienz des Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 durch Dr. Burkhard Lehmann, Geschäftsführer des Institut Bauen und Umwelt (links). Foto: Procter & Gamble

Ende November wurde zum neunten Mal der Deutsche Nachhaltigkeitspreis verliehen. In fünf Wettbewerben wurden vorbildliche Nachhaltigkeitsleistungen in Wirtschaft, Kommunen und Forschung prämiert. Auch „Procter & Gamble“ wurde im Bereich Nachhaltigkeit in der Konsumgüterindustrie mit dem Sonderpreis „Ressourceneffizienz“ ausgezeichnet.

„Der Nachhaltigkeitsgedanke ist tief in unseren geschäftlichen Abläufen und Handlungsweisen verankert. Als globales Unternehmen haben wir uns sehr ehrgeizige Ziele bei den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit gesetzt. Wir sind schlichtweg davon überzeugt, dass die Menschen, die unseren Marken vertrauen, dies so von uns erwarten. Die Auszeichnung heute verstehen wir vor allem auch als Ansporn und Motivation, unseren eingeschlagenen Weg für mehr Nachhaltigkeit von der Rezeptur bis zur Herstellung, beim Verpackungsdesign und beim Recycling sowie auch beim Transport fortzusetzen“, resümiert Franz-Olaf Kallerhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung „Procter & Gamble Deutschland“.
Vor dem Hintergrund einer langfristigen, globalen Vision hat sich das Unternehmen mit Sitz in Schwalbach konkrete Nachhaltigkeitsziele gesetzt, um Fortschritte messbar zu machen. Dazu zählt unter anderem Senkung der Treibhausgasemissionen um 30 Prozent bis zum Jahr 2020. Die deutschen Produktionsstätten in Crailsheim, Groß-Gerau und Berlin investieren aktuell in die Reduktion ihrer CO2 Emissionen. An allen drei Standorten werden bis Anfang 2017 neue Blockheizkraftwerke in Betreib genommen, die jeweils bis zu 3.200 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Er besteht aus fünf Wettbewerben mit über 800 Bewerbern. Die Auszeichnung wird seit 2008 jährlich vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden,
Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.
Vor 1.200 Gästen wurden im Rahmen einer festlichen Gala in Düsseldorf auch der Premierminister von Bhutan, Tshering Tobgay, US-Schauspieler Nicolas Cage und die Hip-Hop-Gruppe „Die Fantastischen Vier“ für ihr nachhaltiges Engagement mit dem Ehrenpreis gewürdigt.
„Deutschlands nachhaltigstes Großunternehmen 2016“ ist Tchibo. Alnatura wurde als Impulsgeber für die Ernährungswende mit einer nachhaltigen und regionalen Bio-Landwirtschaft als Eckpfeiler und dem aktiven Einsatz für Bio-Lebensmittel als nachhaltigstes Unternehmen mittlerer Größe ausgezeichnet. Sieger in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste KMU 2016“ wurde der Kölner Taschenhersteller „Fond of Bags“ für seine ökologisch und sozial verträgliche Produktion. „Nachhaltigste Marke“ wurde Weleda, die als Pionierin der Nachhaltigkeit auf dem Naturkosmetikmarkt innovativ in der Gesellschaft wirkt.
Die Stadt Nürnberg ist „Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2016“. red

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