1. Februar 2017

Führung durch das Museum „Judengasse“ und die Gedenkstätte „Großmarkthalle“

CJZ besucht Gedenkstätten

Die „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Main-Taunus-Kreis“ (CJZ) lädt am Donnerstag, 16. Februar, ein, die Gedenkstätte „Großmarkthalle“ an der Europäischen Zentralbank (EZB) und das Museum Judengasse zu besuchen. Interessierte müssen sich bis Montag, 6. Februar, anmelden.

Von der Frankfurter Großmarkthalle wurden von 1941 bis 1945 über 10.000 Juden in die Gettos und KZs im Osten deportiert –in den sicheren Tod. Noch zwölf Tage vor der Befreiung durch die US-Amerikaner, am 15. März 1945, rollte von dort der letzte Zug nach Theresienstadt.
In der Frankfurter Judengasse musste die jüdische Bevölkerung ab 1460 über 400 Jahre lang wohnen. Die Gasse lag außerhalb der Stadtmauer im Osten Frankfurts. Sie war etwa 300 Meter lag und drei bis vier Meter breit und hatte drei Tore, die nachts und sonntags sowie an christlichen Feiertagen geschlossen waren. Somit war die jüdische Bevölkerung zu diesen Zeiten eingesperrt. Das Museum betont den Zusammenhang mit anderen historischen Aspekten des Ortes: der Deportation und Vernichtung der Frankfurter Juden, der Börneplatzsynagoge und dem alten jüdischen Friedhof.
Eine persönliche Anmeldung ist wegen der Sicherheitskontrollen in der EZB zwingend bis spätestens 6. Februar erforderlich. Franz Kroonstuiver nimmt die Anmeldungen mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum per E-Mail an Franz.Kroonstuiver@frakroo.de entgegen. Die Teilnehmer müssen sich bei der EZB ausweisen.
Treffpunkt am Donnerstag, 16. Februar, ist um 13 Uhr am Besuchereingang der EZB in der Sonnemannstraße 20. Jeder Teilnehmer muss seinen Personalausweis mitbringen. Der EZB-Rundgang beträgt etwa einen Kilometer, der überwiegende Teil findet unter freiem Himmel statt. Die Führung im Museum Judengasse beginnt um 16.15 Uhr. Die Veranstaltung kostet 15 Euro. red

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