4. April 2017

Schwalbacher stirbt bei einem Unglück in den österreichischen Alpen

Tod in der Lawine

Zahlreiche Bergretter suchten nach dem verschütteten Schwalbacher, konnten ihn aber nur noch tot bergen. Foto: Bergrettung St. Anton

Ein 61-jähriger Schwalbacher ist Mitte März bei einem Lawinenunglück in der Nähe von St. Anton im österreichischen Bundesland Vorarlberg ums Leben gekommen.

Der erfahrene Skifahrer war am Freitag, 17. März, mit einer Gruppe von fünf Tourengehern im Skigebiet „Rendl“ unterwegs. Nach Angaben der österreichischen Polizei fuhr die Gruppe unterhalb eines Lawinendamms in einen Steilhang ein. Als der letzte losfuhr, löste sich gegen 12.30 Uhr ein Schneebrett. Zwei Männer – der Schwalbacher und ein Bekannter von ihm aus Darmstadt – wurde unter bis zu zweieinhalb Meter hohen Schneemassen begraben. Ein dritter Mann wurde nur teilweise verschüttet und konnte gerettet werden. Die beiden Toten hatten so genannte Lawinen-Airbags dabei, die sie aber auch nicht retten konnten.
Die Bergrettung aus St. Anton startete sofort einen Großeinsatz, an dem auch zwei Hubschrauber beteiligt waren. 21 Bergretter und drei Lawinenhunden machten sich auf die Suche, fanden die Verschütteten auch schon nach kurzer Zeit, konnten sie aber nur noch tot bergen. red

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