7. April 2017

Frauentreff bei koreanischer Teezeremonie:

Ruhig und meditativ

Ho-Nam Hyun (links) führte ihre Gäste vom Schwalbacher Frauentreff in die koreanische Teezeremonie ein. Michaela Moon (3.v.r.) erläuterte die Bedeutung des grünen Tees. Foto: mag

Gerne nahm der Frauentreff am Dienstag die Einladung des Instituts für Koreanische Kultur und Kunst am Marktplatz zu einer koreanischen Teezeremonie an.

Wie in China und Japan hat diese auch in Korea eine lange Tradition. Im Zuge westlicher Orientierung des Landes wurde sie immer weniger gepflegt. Kaffeetrinken war “in“. Seit einigen Jahren lebt die alte Tee-Tradition wieder auf. Ho-Nam Hyun, die Inhaberin des Geschäfts und Vorsitzende des Vereins für koreanische Kultur, ließ es an nichts fehlen, um ihre Gäste mit der koreanischen Kultur vertraut zu machen. Sie stellte eigens die typischen, aufwändigen Reisplätzchen her und ließ exquisiten grünen Tee der Insel Jejudo verköstigen.
Michaela Moon, Coach für interkulturelle Kompetenz, machte die Schwalbacherinnen kenntnisreich mit grünem Tee und dem ruhigen, meditativen Ablauf der Zeremonie bekannt. Künftig wird es im Geschäft von Ho-Nam Hyun jeden ersten Dienstag im Monat einen „offenen Teetag“ geben, zu dem gegen eine kleine Spende alle Freunde dieses besonderen Getränks eingeladen sind. Das erste Treffen findet am 2. Mai von 10.30 Uhr bis etwa 12 Uhr statt. Zur Unterhaltung tragen kleine Gedichte und Geschichten bei, die die Gäste mitbringen, bei. red

 

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