23. August 2017

Nest stellte sich aber als harmlos heraus

Hornissen-Alarm in der Grundschule

Die Feuerwehr wurde am vergangenen Mittwoch zu einem Hornissennest in die Geschwister-Scholl-Schule gerufen.

Die Aufregung war groß, als das Nest mit den imposanten Insekten entdeckt wurde. Nach einem Beratungsgespräch wurde das Nest jedoch vor Ort belassen, da keine Gefahr für die Schüler besteht oder bestand.Hornissen sind eine Wespenart, die zu den besonders geschützten Tierarten zählen. Es herrscht allerdings immer noch die weit verbreitete Meinung, dass schon wenige Hornissenstiche tödlich sind. Diese Auffassung ist jedoch falsch, da das Gift von Hornissen sich kaum von dem einer normalen Wespe unterscheidet. Nur für zwei bis drei Prozent der Menschen kann ein Hornissenstich, wie auch ein Wespenstich, gefährlich werden, wenn man unter einer Allergie leidet. Aber auch dann darf ein Hornissen Nest nicht einfach beseitigt werden. In solch einem Fall wird dann mit der oberen Naturschutzbehörde nach einer verträglichen Lösung für Mensch und Tier gesucht.
Der besondere Schutz der Hornisse resultiert aus der Tatsache, dass sie die natürlichen Feinde für viele Insekten und Schädlinge sind, die sonst kaum mehr einen natürlichen Feind hätten. Somit ist die Hornisse ein wichtiger Bestandteil des biologischen Gleichgewichts.
Hornissen sind zwar sehr groß, im Vergleich zu vielen anderen Wespenarten von Natur aus aber eher scheu. Außerdem legen sie kein besonders starkes Verteidigungsverhalten an den Tag. Darüber hinaus sind sie auch nicht so aufdringlich, wie ihre kleineren Verwandten, da Süßspeisen oder Herzhaftes nicht auf ihrem Speiseplan stehen. Deshalb fliegen sie nur selten in unmittelbare Menschennähe. Da Hornissen eher nachtaktive Tiere sind, bekommt sie der Mensch so nur selten zu Gesicht. ffw

 

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