4. September 2017

Schwalbach und Olkusz feierten gemeinsam 20 Jahre Städtepartnerschaft

Freundschaft besiegelt

Am Grabmal der polnischen Zwangsarbeiter auf dem Frankfurter Hauptfriedhof legten der Bürgermeister aus Olkusz, Roman Piasnik (links), und der Vorsitzende des Arbeitskreises Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach, Günter Pabst (2.v.r.), und die Vorsitzende des Olkuszer Partnerschaftsverein, Genowefa Bugajska, einen Kranz nieder. Foto: AK Städtpartnerschaft Olkusz-Schwalbach

Eine große Delegation aus der Schwalbacher Partnerstadt Olkusz war in der vergangenen Woche zu Gast. Gemeinsam wurde das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft gefeiert.

Neben einem Magistratsempfang am Donnerstag nahmen die polnischen Gäste am Sonntag am interkulturellen Marktplatzfest teil, besuchten einen ökumenischen Gottesdienst in der Friedenskirche und machten zusammen mit ihren Gastgeber-Familien zahlreiche Ausflüge.
Höhepunkt war die Jubiläumsfeier, die am vergangenen Samstag aber nicht in Schwalbach, sondern in Oberwesen-Dellhofen im Mittelrheintal stattfand. Dabei unterschrieben die Vorsitzenden der jeweiligen Partnerschaftsvereine, Genowefa Bugajska und Günter Pabst, sowie später alle Teilnehmer folgende Erklärung: „Am 4. Juli 1997 unterzeichneten die Bürgermeister Andrzej Ryszka für die Stadt Olkusz und Horst Faeser für die Stadt Schwalbach die Städtepartnerschaftsurkunde in der Hoffnung, dass die Freundschaft zwischen beiden Städten eine tragfähige Brücke von Mensch zu Mensch, von Stadt zu Stadt und von Land zu Land schlägt. Nach 20 Jahren stellen wir fest, dass sich die Städtepartnerschaft auf schulischem, sozialem und kulturellem Gebiet positiv entwickelt hat. Es bestehen vielfältige Kontakte zwischen Bürgern beider Städte und es sind Freundschaften entstanden.“ Weiter heißt es: „Deshalb bekräftigen wir erneut die gewachsene Freundschaft zwischen den Städten und bekunden den Willen, die Beziehungen zu pflegen und insbesondere die heranwachsende Jugend für die europäische Idee, einer solidarischen Union und das jeweilige Land und die Menschen in beiden Städten zu begeistern.“
Am vergangenen Freitag gedachten Olkuszer Bürger mit ihrem Bürgermeister Roman Piasnik und Mitgliedern des Schwalbacher Arbeitskreises Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach im Frankfurter Hauptfriedhof der leidvollen Geschichte zwischen Deutschen und Polen. Dabei verlasen Olkuszer Jugendliche exemplarisch Texte zu einzelnen Menschen. Roman Piasnik und Günter Pabst legten einen Kranz mit einer polnischen und deutschen Schleife nieder. red

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