18. September 2017

Vortrag mit Matthias Hofmann in der evangelischen Limesgemeinde

Reformation und Bauernkrieg

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Main-Taunus-Kreis (CJZ) und die evangelische Limesgemeinde laden am Mittwoch, 20. September, um 20 Uhr zu einem Vortrag „Die Reformation und der deutsche Bauernkrieg“ mit dem Historiker Matthias Hofmann ein.

Als Martin Luther 1517 seine 95 Thesen, die sich hauptsächlich gegen den Ablasshandel richteten, herausgab, hatte er keineswegs die Absicht, eine Kirchenspaltung herbeizuführen. Er wollte die lateinische und seine Kirche an deren eigentliche Aufgaben in der Gesellschaft erinnern. Letztendlich zeigte er den Gläubigen aber eine gangbare Alternative auf. Allerdings eröffnete er mit seiner neuen „deutschen Lehre“ auch allen denjenigen, die bis dato unterdrückt waren, neue Möglichkeiten sich gegen ihre Herren zu erheben. Der dann ausbrechende Bauernkrieg wurde zu einem Flächenbrand, den auch Martin Luther so niemals gewollt hatte. red

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