19. Dezember 2017

Alexander Lorz würdigte die erfolgreichen Tennisspielerinnen der Albert-Einstein-Schule

Kultusminister ehrt Schülerinnen

Bei der Ehrung der erfolgreichen Tennisspielerinnen an der Albert-Einstein-Schule waren mit dabei (v.l.n.r.): Schulleiterin Anke Horn, Minister Prof. Alexander Lorz, Julia Spano, Nina Spano, Lilly Schultz, Alexandra Büchner, Mika Menges, Sofie Rachor, Sportlehrerin Leah Fitzpatrick und Schulsportleiter Jürgen Morr. Foto: Spano

Am Donnerstag vergangener Woche hatte sich an der Albert-Einstein-Schule (AES) hoher Besuch angesagt: Kultusminister Professor Alexander Lorz war zu Gast, um dem erfolgreichen Tennisteam der Wettkampfklasse III zu gratulieren, da diese beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ das Land Hessen hervorragend vertreten hatten und in Berlin die Bronzemedaille geholt hatten.

Die Jahreszeit bedingte es, dass dem Minister schon beim Betreten der Schule weihnachtliche Klänge der Big Band unter Leitung von Stefan Riedl entgegenschlugen. Sie hatten kurzfristig ein „Platzkonzert“ in der Pausenhalle angesetzt und spielten unter anderem „Jingle Bells“ und „Christmas Swing“.
Natürlich ging es bei der Ehrung der Tennismädchen vor allem um deren sportliche Leistung, doch der Minister betonte, dass er ja zum ersten Mal an der AES sei und sehr positiv überrascht über das Niveau der musikalischen Beiträge sei. Die Ehrungsfeier selbst wurde anschließend umrahmt durch das Bläser-Ensemble des großen Orchesters unter der Leitung von Lehrerin Anni Komppa. Die Musiker boten das „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier und das ebenfalls adventliche „We three Kings of Orient are“.
Natürlich durfte bei der Feierstunde für die Tennisspielerinnen auch ein sportlicher Beitrag nicht fehlen. Sieben Schüler aus der 9C schienen sich unter Leitung von Sportlehrerin Ute Hasenkamp nahezu die Beine zu verknoten, als sie eine Kür im „Chinese Jump Rope“ darboten, früher gemeinhin bekannt als „Gummitwist“.
Schließlich strahlten die sechs Mädchen mit ihrer Sportlehrerin und Betreuerin Leah Fitzpatrick um die Wette, als es an die feierliche Überreichung der Urkunden für den beim Bundesfinale in Berlin errungenen dritten Platz ging. Während des Turniers schlug das Team im Achtelfinale die Mannschaft des Christlichen Gymnasiums Jena aus Thüringen klar mit 5:1. Im Viertelfinale wurde das Gymnasium am Rotenbühl Saarbrücken mit einem ebenso deutlichen 5:1 besiegt.
Erst im Halbfinale unterlag die AES dann knapp mit 2:4 dem späteren Turniersieger, der Carl-Friedrich-Gauß-Schule Hemmingen aus Niedersachsen.
Beim Spiel um den dritten Platz hatten die AES-Mädchen dann wieder „alles im Griff“ und siegten über das Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim mit 4:2, sodass die Bronzemedaille in diesem renommierten Wettbewerb an die AES ging.
Kultusminister Alexander Lorz betonte in seiner Ansprache, dass man als Tennisspieler sowohl sehr genau agieren als auch das nötige Durchhaltevermögen besitzen müsse, also Kompetenzen, die auch im weiteren Leben gefragt seien. Eine Ausnahme von der Regel sei diesbezüglich offenbar Boris Becker. Zu Schulzeiten ebenfalls Teilnehmer bei „Jugend trainiert für Olympia“, sei es mit der finanziellen Genauigkeit bei ihm wohl nicht ganz so gut bestellt.
Der Kultusminister kam nicht mit leeren Händen nach Schwalbach, sondern überbrachte neben den Siegerurkunden auch einen Briefumschlag mit einem nicht unbedeutenden Geldbetrag, den er Schulleiterin Anke Horn überreichte. red
Anke Horn konnte sich revanchieren, indem sie Alexander Lorz die große AES-Festschrift zum 50jährigen Schuljubiläum sowie einen AES-Bleistift mit dem Jubiläumsmotto „Vielfalt leben und lernen an der AES“ auf den Rückweg nach Wiesbaden mitgab. red

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