7. Februar 2019

Friedrich-Ebert-Schüler erzielten mit ihrem Film den ersten Platz beim „Flimmer“-Festival

Erneut ein Preis für „Lucy“

Flimmer-Jurorin Alia Pagin (v.links) überreichte den ersten Preis in der Kategorie Jugend an Martin Wehner von der Friedrich-Ebert-Schule und an die Hauptdarstellerin des prämierten Films „Lucy“, Lejla Ziljkic, zusammen mit Katharina von Wiedersperg vom Main-Taunus-Kreis. Foto: MTK

Vor rund 300 Filmbegeisterten sind am vergangenen Freitag im Movies Kino in Hofheim die Preise des mittlerweile fünften „Flimmer“-Festivals vergeben worden. Dabei wurde der Film „Lucy“ der Friedrich-Ebert-Schule (FES) als bester Film in der Kategorie Jugend ausgezeichnet.

„Flimmer“ ist das Kinder- und Jugendmedienfestival des Main-Taunus-Kreises. Es zeigt Filme, die von Kindern und Jugendlichen produziert worden sind. Wie Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier mitteilt, gab es in diesem Jahr insgesamt 20 Beiträge von rund 200 Beteiligten aus sieben Kommunen in den Kategorien „Kinder“ und „Jugend“. „Flimmer zeigt, wie selbstverständlich sich junge Menschen in Zeiten der Digitalisierung mit deren kreativen Möglichkeiten auseinandersetzen – dies gilt vor allem für das Medium Film“, meint Wolfgang Kollmeier.
Eine dreiköpfige Jury aus den Medienfachleuten Esther Kuhn, Volker Zill und Alia Pagin hatte die Einsendungen in den Kategorien „Kinder“ und „Jugend“ bewertet. Den ersten Platz bei den Jüngsten belegte der Film „Die 7 Challenge Kids“ vom Spielmobil Hofheim. In der Kategorie Jugend belegte „Lucy“ von der Friedrich-Ebert-Schule in Schwalbach den ersten Platz. Die Jury befand, dass der Film neben den tollen darstellerischen Qualitäten das Thema soziale Gerechtigkeit adäquat aufgreifen würde.
Martin Wehner, Lehrer an der FES, und Khalid Asalati, Medienpädagoge vom Jugendbildungswerk des Main-Taunus-Kreises, freuten sich gemeinsam mit der Hauptdarstellerin „Lucy“, Lejla Ziljkic, die Urkunde über den ersten Platz entgegenzunehmen.
Der Film mit dem schlichten Titel „Lucy“, der an fünf Projekttagen über einen Zeitraum von Januar bis März 2018 entstand, handelt von einem gleichnamigen Mädchen aus dem fiktiven Brennpunktviertel „Kölner Straße“. Trotz sehr guter Schulleistungen scheitert sie im Rennen um einen begehrten Ausbildungsplatz.
Die Filmcrew, die aus sieben Jugendlichen (Lejla, Aylin, Felix, Calvin, Yannick, Sascha, Stefano) bestand, hat das Drehbuch entwickelt, sowohl vor als auch hinter der Kamera agiert und final das Filmmaterial am Computer geschnitten. In dem Film beleuchtete die Filmcrew dabei das Thema Diskriminierung, bei welchem Jugendliche aufgrund von äußeren Merkmalen, wie der Wohnort und der Name, Benachteiligungen bei der Ausbildungsplatzsuche erfahren. red

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