8. Juli 2019

Grünen-Kartoffelwettbewerb: Kein gutes Kartoffelwetter in diesem Jahr

Kartoffeln nachpflanzen

Auch „SZchen“ – die Wettbewerbskartoffel der Schwalbacher Zeitung – verfaulte in ihrem Eimer und war am Ende kaum noch als Kartoffel zu erkennen. Foto: Schlosser

Die Rückmeldungen vom diesjährigen Kartoffelwettbewerb sind gemischt. Einige Pflanzen gedeihen prächtig, aber viele der am 4. Mai gesetzten Eimerkartoffeln geben kein Lebenszeichen von sich.

Viele der Eimerkartoffeln sind den Grünen zufolge leider nicht angegangen. Der Grund dafür sei in den meisten Fällen das anfangs zu kühle und nasse Wetter. „Jetzt lernen wir, dass die Natur nicht immer tut, was wir von ihr erwarten“, so Thomas Nordmeyer, der „Erfinder“ des Kartoffelwettbewerbs.
Er empfiehlt allen, die bisher kein Kartoffelgrün sehen, die alte Saatkartoffel auszugraben und eine Kartoffel aus der Speisekammer einzupflanzen, etwa 2 Fingerbreit unter die Oberfläche. Am besten nehme man eine Bio–Kartoffel, die schon ein paar Keime zeigt. Was viele nicht wissen: Supermarktkartoffeln sind häufig chemisch behandelt, um das Keimen zu verhindern.
Bei guter Pflege darf man auf jeden Fall noch mit einem vorzeigbaren Ergebnis rechnen und selbstverständlich sind alle, auch die diesmal glücklosen Stadtgärtner, zum Kartoffelfest mit grüner Soße am 15. September eingeladen. red

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