9. September 2020

Die Kinotipps der Schwalbacher Zeitung

Neu im Kino

Viel gelacht werden dürfte in dieser Woche in den Kinos. Denn mit „Love Sarah – Liebe ist die wichtigste Zutat“ und „Kiss Me Kosher!“ gehen gleich zwei Komödien an den Start. Fürs Gemüt gibt es die Romanze „The Photograph“.

The Photograph

Mit seinem neuen Film „The Photograph“ präsentiert Will Packer, der Erfolgsproduzent der Komödie „Girls Trip“, der „Ride Along“-Reihe sowie von zehn Nummer-Eins-Hits in den US-Charts, eine hinreißend romantische Liebesgeschichte – und über den Mut, nach der Wahrheit zu suchen. Egal, wohin diese Suche auch führen mag.

The Photograph
Produktionsland: USA
Länge: 106 Minuten
Regie: Stella Meghie
Mit: Issa Rae, Lakeith Stanfield, Chanté Adams

 

Love Sarah – Liebe ist die wichtigste Zutat

Es war immer Sarahs Herzenswunsch gewesen, eine eigene Bäckerei im Londoner Stadtteil Notting Hill zu eröffnen. Als sie überraschend stirbt, ist ihre 19-jährige Tochter Clarissa fest entschlossen, den Traum ihrer Mutter wahr werden zu lassen. Mit Charme und Überredungskunst holt sie erst Sarahs beste Freundin und schließlich auch ihre exzentrische Großmutter Mimi mit ins Boot. Geeint durch die gemeinsame Trauer stürzen sich die drei Frauen in die abenteuerliche Welt der Konfiserie. Zwischen Cremetörtchen, Himbeer-Eclairs und Schokoladenküchlein wachsen Stück für Stück neue Liebe und Hoffnung.

Mit Humor, Herz und einem bezaubernden Ensemble inszeniert die deutsche Regisseurin Eliza Schroeder in ihrer englischen Wahlheimat eine romantische Tragikomödie, die ihre Zuschauer gleichzeitig berührt und ihnen das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Zahlreiche der unwiderstehlichen kulinarischen Köstlichkeiten wurden eigens für den Film von Spitzenkoch Yotam Ottolenghi kreiert.

Love Sarah – Liebe ist die wichtigste Zutat
Produktionsland: Großbritannien / Deutschland
Länge: 98 Minuten
Regie: Eliza Schroeder
Mit: Celia Imrie, Shannon Tarbet, Shelley Conn
FSK: ab 0

 

Kiss Me Kosher!

Die quirlige jüdische Großmutter Berta und ihre nicht weniger leidenschaftliche Enkelin Shira streiten inniglich über die Liebe und darüber, was Frau darf und was nicht. Vor allem als sich ihre geliebte Enkeltochter ausgerechnet für Maria, eine Deutsche, entscheidet. Die beiden jungen Frauen machen richtig ernst – sie wollen heiraten. Das Chaos ist perfekt als die Eltern von Maria aus Deutschland auf die Mischpoke in Jerusalem treffen. So unterschiedlich beide Familien sind, so einig sind sich alle in einem Punkt: Die Hochzeit muss geplant werden! Nur eine versucht mit allen Mitteln diesen Bund des Lebens zu verhindern – Berta. Für sie ist eine Ehe zwischen einer Israelin und einer Deutschen ein Ding der Unmöglichkeit. Obwohl auch sie mit dem Palästinenser Ibrahim ein recht unkonventionelles Liebesglück gefunden hat, das sie im Gegensatz zur lebensfrohen Enkeltochter vor der Familie verheimlicht. Aber wie lange kann das noch so gutgehen?

Am Ende der turbulenten Familienfehde wird geheiratet – so wie es sich für jede romantische Komödie gehört – wer aber am Ende wen kriegt, das wird sich zeigen. Ein witziger, temporeicher Culture-Clash über Liebe, Vorurteile und verrückte Familien.

Kiss Me Kosher!
Produktionsland: Deutschland
Länge: 106 Minuten
Regie: Shirel Peleg
Mit: Moran Rosenblatt, Luise Wolfram, Rivka Michaeli
FSK: ab 12

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.