27. Juli 2021

CDU und SPD stellen Antrag zur Teilnahme an einem Projekt des Landes Hessen

„Digital im Alter“

Damit mehr Seniorinnen und Senioren von neuen technischen Möglichkeiten profitieren können, haben die Fraktionen der CDU und der SPD Schwalbach nun die Bewerbung der Stadt Schwalbach um die Teilnahme am Projekt des Landes Hessen „Digital im Alter – Di@-Lotsen“ beantragt.

Laut den Sozial- und Christdemokraten schulen zumeist ältere Menschen als sogenannte „Di@-Lotsinnen und Di@-Lotsen“ ihre interessierten Altersgenossen wohnortnah im Umgang mit Tablet, Smartphone und Co. Unterstützung erhielten die Ehrenamtlichen an Stützpunkten, die das Angebot vor Ort bekannt machen. Um den Bedürfnissen der älteren Generation möglichst genau gerecht zu werden, sollen den beiden Parteien zufolge der Seniorenbeirat und ähnliche Vereinigungen, wie beispielsweise die „Aktivhilfe“, mit in das Projekt einbezogen werden.
Die zunehmende technologische Entwicklung verändert nach Meinung von CDU und SPD die Arbeits- und Lebensweisen und stellt gerade ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen vor neue Herausforderungen. „In Schwalbach wurde dies zuletzt durch den Wegfall der Bankfiliale im Alten Ort deutlich. Online-Banking statt des gewohnten Besuches beim Bankberater – das ist für viele eine große Umstellung.“, berichtet Katrin Behrens (CDU).
Nach wie vor nutzen viele ältere Menschen ihrer Ansicht nach digitale Technik nicht – sei es wegen fehlender Kenntnisse, Zweifeln an der Datensicherheit oder aber unklaren Vorstellungen über den Nutzen der Geräte. „Die Digitalisierung macht vieles im Leben leichter: Per App Bilder mit der Familie teilen und Nachrichten schicken, im Netz einkaufen, mit dem Hausarzt eine Videosprechstunde abhalten oder am Handgelenk rechtzeitig vor Herzinfarkten oder Schlaganfällen gewarnt werden.“, fügt Daniela Hommel (CDU) hinzu.
Auch Eyke Grüning (SPD) ist überzeugt: „Der Mehrwert digitaler Geräte und Anwendungen für ein selbstständiges Leben im Alter sowie gesellschaftliche Teilhabe ist eindeutig. Mit unserem Antrag möchten wir ein sehr niedrigschwelliges und wohnortnahes Angebot zur Vermittlung der dafür notwendigen digitalen Kompetenzen ermöglichen.“ red

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