20. Oktober 2014

AES-Abiturienten erhielten durch Theater-Workshop und Projekttag Einblick in den Palästinakonflikt

Einblicke in den Nahost-Konflikt

Zwei ganze Tage lang beschäftigten sich Abiturienten der Albert-Einstein-Schule (AES) auf etwas andere Art mit der hochaktuellen Problematik des Palästinakonfliktes. Zum einen hatten vergangenen Mittwoch zwei DS-Kurse der Stufe Q3 einen ganzen Tag lang einen Theater-Workshop zusammen mit dem „Ashtar-Theatre“ aus Ramallah im Westjordanland verbringen können. Zum anderen fand am vergangenen Donnerstag ein Projekttag rund um den Palästinakonflikt statt.Das „Ashtar Theatre“ tourt derzeit im Rahmen der sogenannten Kinderkulturkarawane durch Deutschland und Österreich. Die Schauspieler sind selbst zwischen 16 und 22 Jahren alt und stammen überwiegend aus dem Westjordanland, einer sogar aus dem umkämpften Gebiet des Gazastreifens. Im Rahmen der interkulturellen Wochen der Stadt Schwalbach und in Zusammenarbeit mit dem Jugendbildungswerk Schwalbach waren diese jugendlichen Schauspieler drei Tage lang zu Gast in den Familien von AES-Schülern.
Am Folgetag hatte sich dann die komplette Jahrgangsstufe Q3 der AES mit dem Palästinakonflikt beschäftigt. Zu Beginn der Veranstaltung gab Gerd Krell, emeritierter Professor für internationale Beziehungen an der Goethe-Universität in einem Einführungsreferat einen Überblick über die Genese des Palästinakonfliktes. Anschließend wurde der Film „Das Herz von Jenin“ gezeigt, ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2008.
Der Film erzählte die Geschichte des Palästinensers Ismail Khatib aus Jenin, der die Organe seines von israelischen Soldaten erschossenen Sohnes an israelische Kinder spendete. Im dritten Themenblock spielte das „Ashtar Theatre“ die „Gaza Monologe“ vor. Es handelte sich dabei um von Jugendlichen verfasste Texte, die sich mit der Situation in Palästina befassen. Am Ende des Projekttages stand ein Podiumsgespräch zwischen den Schauspielern und den Schülern der Q3 der AES. red

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