27. November 2014

Jubiläumswochende bringt Rekordergebnis von über 13.000 Euro

Ein Auto für die Diakoniestation

Reich beschenkt wurde der Diakonie-Förderverein Schwalbach/Niederhöchstadt in seinem Jubiläumsjahr. Eine überraschende Kollekte nach dem ökumenischen Festgottesdienst zum 40-jährigen Bestehen Mitte November und überdurchschnittliche Erlöse der unterschiedlichen Basargruppen erbrachten mehr als 13.000 Euro.

Damit kann der Förderverein sowohl das avisierte Jubiläumsauto finanzieren als auch weitere Mittel für die verschiedenen von ihm unterstützten Projekte in den Kirchengemeinden bereitstellen.
Ein besonderes Erlebnis nach dem Gottesdienst war der Empfang im Gemeindehaus der katholischen Gemeinde in der Taunusstraße. Er war den „40-Jährigen“ gewidmet. Doch nicht das Lebensalter der Mitglieder war entscheidend, sondern der Beitritt und die Wegbegleitung des Vereins durch die Eingeladenen vom Gründungsjahr 1974 bis heute. Der evangelische Pfarrer Ulf Häbel nahm sogar den Weg aus dem hohen Vogelsberg in Kauf, um an den Festlichkeiten teilzunehmen.
Er hat während seiner Zeit als Gemeindepfarrer der Limesgemeinde die entscheidenden Impulse zur Gründung der ökumenischen Zentralstation, dem Vorläufer der heutigen Diakoniestation, gegeben und sich um die Gründung des Fördervereins verdient gemacht. Mit seinem spontanen Rückblick vor 70 Gästen auf die „Gründerzeit“ begeisterte er seine ehemaligen Mitstreiter, unter ihnen auch Margarete Groh, deren Ehemann Albert Groh dem Gründungsvorstand angehörte und die im Laufe der Vereinsgeschichte als Ehepaar zusammen wohl die längste Vorstandszeit aufweisen können.
Dazu zählte auch Karl Otto Paganetti, dessen verstorbene Ehefrau Elfriede ebenfalls dem Gründungsvorstand angehörte. Willi Voeth, der Kirchenrechner der Limesgemeinde in den 70er-Jahren wusste in den lebhaften Gesprächen über die damalige Zeit ebenfalls Erstaunliches und Erheiterndes beizutragen.
Die neue Mitarbeiterin im Besuchsdienstprojekt „Engel auf Rädern“, Ulrike Bohni, beschenkte alle Anwesenden im Namen des Vorstands mit einem Engel aus Olivenbaumholz, der an Psalm 91 erinnern soll: „Der Herr hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“
Der Vorsitzende des Fördervereins, Norbert Dienst, dankte den Mitgliedern für die langjährige Treue, aber auch für die Bereitschaft den Verein zu öffnen. Nun werden neben der Diakoniestation auch caritative und diakonische Aktivitäten der Kirchengemeinden unterstützt. red

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