19. Januar 2015

Jugendfußballer aus Olkusz nahmen am Hallenturnier des FC Schwalbachs teil

Fußball verbindet

Elf Jugendliche aus Schwalbachs Partnerstadt Olkusz waren beim Hallenturnier der D-Jugend am vergangenen Wochenende dabei. Foto: AK Olkusz-Schwalbach
Elf Jugendliche aus Schwalbachs Partnerstadt Olkusz waren beim Hallenturnier der D-Jugend am vergangenen Wochenende dabei. Foto: AK Olkusz-Schwalbach

Am Donnerstagabend haben sich elf Jugendliche im Alter von 12 und 13 Jahren mit Trainer, Betreuer und der Vorsitzenden des Olkuszer Städtepartnerschaftsvereins, Genowefa Bugajska, mit dem Bus auf den Weg nach Schwalbach gemacht. Die Jugendlichen vom „Olkuszer Sportclub Słowik“ folgten einer Einladung des ersten Vorsitzenden des FC Sportfreunde Schwalbach, Thomas Verges. Sie nahmen am Hallenturnier der D-Jugend am vergangenen Wochenende teil.

Zum ersten Mal sind die Olkuszer Jugendlichen nach Schwalbach gekommen. Sie waren ganz gespannt auf Schwalbach und die Fußballspiele in der Halle der Albert-Einstein-Schule.

Um die Unterbringung der Jugendlichen kümmerten sich Eltern der Schwalbacher D-Jugend. Die Erwachsenen waren bei Mitgliedern des Arbeitskreises untergebracht. Der Arbeitskreis organisierte auch das Freizeitprogramm.

Die 20-köpfige Olkuszer Gruppe wurde am Freitag von Bürgermeisterin Christiane Augsburger im Rathaus empfangen. Stadtarchivar Dieter Farnung erzählte von der Schwalbacher Geschichte und danach lernte die Gruppe auf einem Spaziergang Schwalbach kennen. Am Nachmittag wurde Frankfurt besichtigt.

Am Freitagabend empfingen Thomas Verges und die Gasteltern die Olkuszer Fußballgruppe im Vereinsheim mit einem Abendessen. Thomas Verges freute sich, dass wieder einmal eine Jugendfußballmannschaft aus Olkusz an einem Turnier teilnahm und wünschte ihnen, dass sie sich für das Hauptturnier qualifizieren. Betonte aber auch, dass es schwierig werden würde, da sehr leistungsstarke Mannschaften aus dem Rhein-Main-Gebiet teilnehmen würden. Der Samstag würde für alle eine große Herausforderung. Die Schwalbacher Jugendlichen waren überrascht, dass die Olkuszer nach der Rede von Thomas Verges alle aufstanden und applaudierten. Trainer Rafał Pięta. bedankte sich und sprach gleich eine Gegeneinladung aus. Im September findet in Olkusz ein Turnier statt und er hoffe, dass er dann auch die Schwalbacher begrüßen könne.

Das Qualifikationsturnier wurde für die Olkuszer tatsächlich zu einer großen Herausforderung. Sie gewannen zwar das erste Spiel gegen Schwalbach II, aber danach gab es in den verbleibenden fünf Spielen meistens deutliche Niederlagen. Die Olkuszer Jugendlichen kämpften und versuchten dagegen zu halten, aber am Ende mussten sie die Überlegenheit der anderen Mannschaften anerkennen.

Im abschließenden Spiel um den elften Platz konnten sie dann aber doch noch einmal, lautstark unterstützt durch den Olkuszer und Schwalbacher Anhang, gegen Germania Weilbach 4:2 gewinnen und die Freude war groß. Bei der abschließenden Siegerehrung gab es für jeden Spieler eine Urkunde und für jede Mannschaft einen Fußball. „Wir haben Spaß beim Spielen gehabt und haben viel gelernt“, betonte Trainer Rafał Pięta und fügte hinzu: „Wir konnten uns ein Bild machen von der hervorragenden Organisationsarbeit des FC Sportfreunde Schwalbach.“

Beim Hauptturnier am Sonntag traten neben dem FC Schwalbach I, den Qualifikationssieger Mörfelden und Unterliederbach unter anderem die Bundesligajugendmannschaften aus Hamburg, Paderborn, Duisburg und Frankfurt an. Dabei konnten sich die Olkuszer von deren Spielstärke überzeugen. Am Nachmittag wurde aber kurzfristig noch ein Freundschaftsspiel auf dem Kunstrasenplatz gegen die Jugendmannschaft des BSC Schwalbach von Bartocz Królak, der ebenfalls Mitglied im Arbeitskreis Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach ist, organisiert. Das gewannen die Olkuszer mit 4:1. Der Funke der Neugierde und der Verständigung sprang auch auf die BSC-Jugendlichen über, sodass im Herbst vielleicht beide Schwalbacher Fußballvereine nach Olkusz fahren.

Gut gelaunt und um einige Erfahrungen reicher machte der Olkuszer Bus sich dann am Sonntagabend auf die lange Heimreise nach Olkusz. Mitglieder des AK Olkusz-Schwalbach, der auch ein Teil der Kosten für den Aufenthalt finanzierte, verabschiedeten die Fussballer und Günter Pabst, Vorsitzender des AK Olkusz-Schwalbach, hofft nun, dass aus diesem Besuch in Zukunft ein eigenständiger kontinuierlicher Kontakt zwischen den Vereinen entsteht. red

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