21. Januar 2016

Der Schwalbacher „Zulu’s Ball“ wirft seine Schatten voraus

Jazz wie in New Orleans

Zydeco Annie und ihre Swamp Cats wollen beim 36. „Zulu’s Ball“ für Stimmung sorgen. Foto: Veranstalter

Am Samstag, 30. Januar, verwandeln sich beim „Zulu’s Ball“ die Räume des Schwalbacher Bürgerhauses ab 19 Uhr wieder in eine Jazz-Hall à la New Orleans. Das Jazz-Großereignis des Schwalbacher Jazzclubs findet bereits zum 36. Mal statt.

Jazz-, Blues- und Zydeko-Freunde können sich auf hochkarätige, international bekannte Musiker freuen. Insgesamt spielen sechs Bands und Solisten auf drei Bühnen. Traditionell beginnt der „Zulu’s Ball“ mit dem Einmarsch der „Original Zulu’s Brass Band“, einem spontanen Mix aus Musikern der verschiedenen geladenen Bands. Anschließend spielen die Jazz-Künstler auf verschiedene Räume und Bühnen verteilt.
Im großen Saal beginnt das „Swing Dance Orchestra“ aus Berlin. Unter der Leitung des „Swing King” Andrej Hermlin hat sich das Orchester inzwischen zu Europas erfolgreichster Swing Big Band entwickelt und verfügt über ein breitgefächertes Repertoire aus vielen bekannten, aber auch einigen selten gespielten amerikanischen Originalarrangements aus den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts. Und das alles im Outfit der damaligen Zeit und ohne Verstärker.
Im Wechsel dazu stehen „Al Cat & His Roaring Tigers“ auf der Bühne. Die Musiker um Bandleader Alexander Katz bieten seit Jahren in vielfachen Formationen Jazz vom Feinsten und reißen das Publikum mit in die swingenden und jumpenden Wogen des Jazz und des Jumpin Jive.
Im Gruppenraum 1 sorgen „Zydeco Annie & Swamp Cats“ für Stimmung. Die international erfolgreiche Akkordeonvirtuosin Anja Baldauf und ihre Band nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch die Musikvielfalt Louisianas. Stampfender Zydeco und traditionelle Cajunsongs werden mit Mardi-Gras-Musik aus New Orleans zum Klingen gebracht.
Außerdem steht die „Matchbox Blues Band“ auf der Bühne. Die Musiker um Blues-Experten Klaus Kilian bieten traditionellen Blues in vielen Schattierungen. Ausgehend vom klassischen Chicago-Blues enthält ihr Repertoire auch swingenden und rockenden Rhythm & Blues, erdigen Down Home Blues und akustische Spielarten.
Im Gruppenraum 4 zeigen zwei wahre Meister des Klavierspiels ihr Können: Frank Muschalle zählt zu den international gefragtesten Boogie-Woogie-Pianisten und sorgt durch seine dynamisch-kraftvollen Interpretationen für Furore. Thomas Scheytt gilt ebenfalls als einer der besten zeitgenössischen Boogie- und Blues-Pianisten. Mit beeindruckendem pianistischen Können bringt er die gesamte Gefühlsbandbreite auf die Klaviatur und zeigt, mit wie viel Groove, Liebe, Können und Nuancen ein Klavier gespielt werden kann.
Karten gibt es zu 34 Euro im Vorverkauf online über www.ticket-regional.de oder bei Farben Schließmann (Marktplatz 8) sowie im Reisecafé „SelectedTravel“ (Schulstraße 14). Darüber hinaus sind sie an der Abendkasse für 39 Euro erhältlich. red

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