10. Mai 2016

Schwalbach hat auch 2015 mehr Geld als geplant eingenommen

64 Millionen auf der Bank

Im vergangenen Jahr hat die Stadt Schwalbach 28 Prozent mehr Geld eingenommen, als eigentlich geplant war. Möglich machte das das hohe Gewerbesteuerabkommen, welches sich für das gesamte Jahr auf rund 41 Millionen Euro belief. Das geht aus dem jüngsten Bericht des Magistrats zur Finanzlage der Stadt hervor.

Auf der anderen Seite stiegen durch die hohen Einnahmen auch die Umlageverpflichtungen der Stadt um etwa 12,5 Millionen Euro an. Hinzu kamen weitere 5,8 Millionen Euro für die Solidaritätsumlage, die im Rahmen der Reform des kommunalen Finanzausgleichs eingeführt worden ist. Schwalbach ist, wie berichtet, eine von nur 33 hessischen Städten, die diese Abgabe wegen ihrer hohen Steuereinnahmen bezahlen müssen.
Nach dem Stand der Vorlage vom 31. Dezember erreicht die Stadt für das Jahr 2015 einen Jahresüberschuss von 1,6 Millionen Euro. Die Summe wird sich jedoch reduzieren, da zum Stichtag noch nicht alle Ausgaben abgerechnet waren. Dennoch erwartet Bürgermeisterin Christiane Augsburger (SPD) für 2015 einen „leichten Jahresüberschuss“. Auch der Schuldenstand der Stadt ist gegenüber Anfang 2015 gesunken. Am Jahresende betrug er knapp 1,6 Millionen Euro. Außerdem musste die Stadt Rückstellungen für die verschiedenen Umlageverpflichtungen in Höhe von 46,6 Millionen bilden. Da dem aber Festgelder über rund 64 Millionen Euro gegenüberstehen, befindet sich die Stadt Schwalbach finanziell noch immer in einer sehr guten Position.
Im ersten Quartal 2016 zeichneten sich laut Christiane Augsburger keine besonderen Ereignisse ab, die in diesem Jahr auf wesentliche Abweichungen vom Haushaltsplan schließen lassen. st

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