14. September 2016

Schwalbacher Spitzen

Wenig Erkenntnisgewinn

Mathias Schlosser

von Mathias Schlosser

 

Eigentlich sollte er im Jahr 2005 langfristige Perspektiven für die Seniorenarbeit eröffnet. Jetzt ist der so genannte Schwalbacher Altenplan angeblich schon nach nur elf Jahren selbst veraltet. So sehen es zumindest SPD und FDP und wollen erneut einen Wissenschaftler engagieren, der die Befindlichkeiten der Schwalbacher Senioren untersucht.
Dabei hat schon der erste Versuch nicht viel mehr als ein paar Allgemeinplätze hervorgebracht. Und geändert hat sich seit 2005 allenfalls, dass die Stadt Schwalbach in der Seniorenarbeit wirklich Hervorragendes leistet: dem Diakonischen Werk bezahlt sie die aufsuchende Seniorenarbeit, der gewählte Seniorenbeirat ist so aktiv wie in kaum einer anderen Stadt, in der Stadtverordnetenversammlung sitzen überdurchschnittlich viele Rentner, Bordsteine wurde abgesenkt und Klappsitze aufgestellt, die Stadt bucht Ausflugsschiffe und bespaßt die Älteren mehrfach im Jahr. Außerdem gibt es Mittagstische, Nachmittagscafés, demnächst eine generationenübergreifende Kita und vieles, vieles mehr.
Welchen Erkenntnisgewinn soll da die Fortschreibung des „Altenplans“ bringen? Dieses Geld kann man sich getrost sparen und es lieber in eines der reichlich vorhandenen konkreten Projekte stecken.

Lesen Sie dazu auch den Artikel „Veränderte demographische Strukturen“ und schreiben Sie Ihre Meinung in das graue Feld unten!

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