29. November 2016

FES erhält „Mixed Up“-Preis für Kooperationsprojekt mit Kulturkreis GmbH

Träumst Du noch oder erfindest Du schon?

Einige Schüler der FES sind zur Preisverleihung nach Wiesbaden gereist und haben dort einen Kurzauftritt absolviert. Foto: Kulturkreis GmbH

Die Bundesvereinigung „Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)“ hat am 17. November in Wiesbaden zusammen mit dem Bundesjugendministerium, dem hessischen Kultusministerium und dem Bundeselternrat herausragende Kooperationsprojekte von Schulen und Partnern der kulturellen Kinder- und Jugendbildung mit dem „Mixed Up“-Preis ausgezeichnet. Dazu zählte auch das Kooperationsprojekt der Kulturkreis GmbH mit der FES unter dem Motto „Träumst du noch oder erfindest du schon?“.

Bei der Preisverleihung im hessischen Staatstheater wurden acht „Mixed Up“-Preise für modellhafte Kooperationen von Kultur und Schule verliehen. Die diesjährigen Gewinner-Teams haben ganz unterschiedliche Wege gefunden, um mehr kulturelle Teilhabe für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Ihre Konzepte verdeutlichen: Kooperationen von Kultur und Schule gelingen auch langfristig, wirken in die Region oder den Stadtteil und ermöglichen Beteiligung und wirkungsvolle Ansätze im Umgang mit gesellschaftlicher Diversität. Die Preisträger 2016 kommen aus Berlin, Bremen, Dornum, Dortmund, Frankfurt am Main, Leipzig und Schwalbach am Taunus und wurden von einer Fach- und einer Jugendjury ausgewählt.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesvereinigung „kulturelle Kinder- und Jugendbildung“ haben den „Mixed Up“-Wettbewerb, an dem sich diesmal 152 Kooperationsteams aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligten, bereits zum zwölften Mal ausgerichtet. Kooperationspartner sind in diesem Jahr das Hessische Kultusministerium und der Bundeselternrat, die jeweils einen der acht Preise stiften. Die Preise sind mit insgesamt 19.000 Euro dotiert. Die vom BMFSFJ und vom hessischen Kultusministerium gestifteten Preise sind mit je 2.500 Euro dotiert, der Preis des Bundeselternrats mit 1.500 Euro.
In ihrer Ansprache sagte die Leiterin der Abteilung „Kinder und Jugend“ im BMFSFJ, Bettina Bundszus: „Der „Mixed Up“-Wettbewerb mit seinen vielfältigen Kooperationsmodellen und Praxisimpulsen an der Schnittstelle von Jugend, Kultur und Schule stärkt die jugendpolitischen Themen, die für unser Haus und die Entwicklung einer jugendgerechten Gesellschaft Bedeutung haben. „Mixed Up“ macht deutlich: Auf dem Weg zu mehr Teilhabe und Mitbestimmung junger Menschen ist die kulturelle Kinder- und Jugendbildung ein starker und unverzichtbarer Partner. Wir danken der BKJ, dass sie mit „Mixed Up“ nun schon seit 2005 hervorragende Kooperationsprojekte öffentlich macht und immer wieder zeigt, mit wie viel Engagement und Kompetenz überall in Deutschland Akteure in der kulturellen Kinder- und Jugendbildung daran arbeiten, Kindern und Jugendlichen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.“
Als diesjähriger Länderpartner des „Mixed Up“-Wettbewerbs stiftete das hessische Kultusministerium den „Mixed Up“-Länderpreis mit dem Schwerpunkt „Vielfalt und Inklusion durch kulturelle Bildung“. Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz überreichte die Preisträger-Urkunden an die Gewinner vom Projekt „Träumst du noch oder erfindest du schon?“ aus Schwalbach. „Neben der Vermittlung klassischer Unterrichtsinhalte ist auch die kulturelle Bildung und Förderung junger Heranwachsender eine wichtige Aufgabe von Schule, die ohne die Unterstützung engagierter außerschulischer Institutionen und Persönlichkeiten nicht möglich wäre“, hob Alexander Lorz in seiner Laudatio hervor und ergänzte: „Der diesjährige Länderpreis leistet einen wertvollen Beitrag zur Akzeptanz von Vielfalt, unabhängig von geographischer oder sozialer Herkunft, körperlicher Verfassung, Geschlecht und Religion.“
Der Geschäftsführer der BKJ, Tom Braun, betonte in seiner Begrüßung: „Konkrete Erfahrungen der Teilhabe und die Möglichkeit, mitbestimmen zu können, sind für alle in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen unverzichtbar“ „Mixed Up“ macht sichtbar, dass Kooperationen von Kultur und Schule Verantwortungsgemeinschaften stiften können, die ernst machen mit mehr Mitbestimmung und Anerkennung von Diversität und Inklusion. Damit Kooperationen gelingen, braucht es ein Netzwerk kompetenter Akteure. Gemeinsam mit dem Bundesjugendministerium wollen wir deshalb das Potenzial des Flächennetzwerks der kulturellen Kinder- und Jugendbildung weiter sichtbar machen und stärken. Ich freue mich sehr, dass mit der dauerhaften Förderung des „Mixed Up“-Wettbewerbs dafür eine bedeutende Plattform weiterbestehen wird.“ red

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