18. Januar 2017

Am Sonntag wollen die Pinguine wieder das Rathaus stürmen

Narren stürmen los

Alle Schwalbacher sind zur närrischen Rathauserstürmung am Sonntag, 22. Januar, um 14.11 Uhr eingeladen. Die Fassenachter wollen ins Rathaus und an die Stadtkasse.

Auch unter den Fassenachtsnarren in Schwalbach und Umgebung hat es sich herumgesprochen, dass die Stadt zu den „abundanten“ Gemeinden Hessens gehört, also nach Auffassung des Finanzministers über reichlich Einnahmen aus Steuern verfügt. Und auch diesmal werden die Stadtoberen vergeblich versuchen, die immer leere Stadtkasse vor den Heerscharen anrückender Narren zu verteidigen. Diese aber fahren schweres Geschütz auf, das ihrer närrischen Forderung mit Donnerhall Nachdruck verleiht.
Wer diesen bunten karnevalistischen Aufstand verstärken will, kommt zum unteren Marktplatz, wo sich auf dem „Raucherbalkon“ des Bürgerhauses die lokale Politprominenz präsentiert. Sie ist entschlossen, mit Widerworten und Werfen von Süßigkeiten wenigstens hinhaltenden Widerstand zu leisten.
Letztlich aber siegen die Narren des Tanzsport- und Carnevalclubs Pinguine und seine Verbündeten. Tatkräftige Unterstützung erfahren die Schwalbacher Pinguine von vielen Fassenachtern aus der Umgebung.
Folgende Zusagen sind eingegangen: Prinz Rüdiger I. mit seinem Hofstaat aus Oberursel, Prinzessin Franziska I. auf Sodenias Thron, das Kinderprinzenpaar aus Bommersheim mit Prinz Christos I. und Prinzessin Lea I, Prinz Roman I. vom UCV Usingen, das Bad Homburg Dreigestirn mit Prinz Florin I., Bauer Christian I. und Jungfrau Sandra I. und Hofstaat, eine Abordnung der Eschborner Kääwern, eine Abordnung des BCV aus Bommersheim, eine Abordnung des Kappen Club Niederhöchstadt, die Stadtgarde des KCN mir ihrer Kanone, eine Abordnung der SKG Bad Soden, eine Abordnung aus Oberhöchstadt des KV O2, eine Abordnung des CV Stierstadt 1959, eine Abordnung des AKK-Kelkheim, die historisch Garde aus Königstein und der SCC aus Steinbach.
Nachdem das Rathaus im Sturm eingenommen wurde, ist für weitere Unterhaltung gesorgt: Im großen Saal des Bürgerhauses wird ein zwei- bis dreistündiges Tanzprogramm dargeboten. Rund 350 Tänzerinnen von befreundetet Vereinen tragen zum Bühnenprogramm mit Showtanz, Marsch, Polka und Solos bei. red

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