17. November 2017

Videoanlage auf dem Rathausdach filmt jetzt auch den Busbahnhof

Zwei zusätzliche Kameras

Am Donnerstag wurde die Videoanlaage auf dem Rathausdach um zwei Kameras erweitert. Beide Kamerakomponenten befinden sich ab sofort in einer Testphase, bevor diese dauerhaft in Betrieb genommen werden.

Im Rahmen des durch die Stadt Schwalbach und die Polizei beschlossenen Sicherheitspaketes soll, durch die Installation der weiteren Videokameras, die bestehende Videoschutzanlage optimiert werden, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Stadt und des Polizeipräsidiums. „Wir reagieren damit auf die aktuellen Ereignisse rund um die Halloweennacht“ sagte dazu Polizeipräsident Stefan Müller. „Damit erweitern wir den videoüberwachten Bereich deutlich und erhöhen noch einmal die Sicherheit im Bereich des Marktplatzes.“ Wie bereits bei der Installation der ersten Kamera war auch diesmal der hessische Datenschutzbeauftragte in der Vorbereitungsphase eingebunden.
Die neuen Blickwinkel geben der Polizei die Möglichkeit, verdächtige Situationen in einem weiteren Bereichen des Marktplatzes und jetzt auch im Bereich des Busbahnhofes frühzeitig zu erkennen und unmittelbar darauf zu reagieren. Übertragen werden auch diese Bilder zur Polizeistation in Eschborn.
Stefan Müller und Bürgermeisterin Augsburger vereinbarten zudem in der vergangenen Woche, die erweiterte Videoanlage bis zur Errichtung der geplanten städtischen Anlage dauerhaft in Betrieb zu lassen, um einerseits das Sicherheitsgefühl der Schwalbacher Bürger positiv zu beeinflussen, aber auch einen Abschreckungseffekt mit Blick auf mögliche Straftäter zu erzielen.
„Wir sind bei der Planung der deutlich umfangreicheren Videoschutzanlage voll im Zeitplan“ so Christiane Augsburger. Nachdem bereits im Sommer ein gemeinsamer Arbeitskreis mit Mitarbeitern von Stadt und Polizei gegründet worden war, liegt jetzt auch die fachliche Expertise des Landeskriminalamts vor. „Der weitere Prozess, bis zur Installation der Anlage in 2018, wird nun von einem Ingenieurbüro begleitet“, so Christiane Augsburger. red

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