24. November 2017

Günter Pabst nahm als Vertreter der Kulturkreis GmbH am Deutsch-Polnischen Kongress teil

In der Mitte Europas

Günter Pabst war wieder beim Jahreskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Potsdam mit dabei und konnte so manche Idee und Anregung für das „Polnische Kaleidoskop“ mitnehmen. Foto: privat

Jedes Jahr findet der Jahreskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften statt. In diesem Jahr fand er in Potsdam statt. Günter Pabst, Vorsitzender des Arbeitskreises Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach hat wieder an dem Kongress teilgenommen.

Dieses Mal nahm Günter Pabst auch als Vertreter des Arbeitskreises teil, denn seit diesem Jahr ist die Kulturkreis GmbH das jüngste 45. Gruppenmitglied. Insgesamt organisiert der Bundesverband über 3.000 Mitglieder.
Im Mittelpunkt des Kongresses stand das Thema „Sprache und Sprachpolitik“. Es wurden Wege diskutiert, wie in Deutschland das Lernen der polnischen Sprache gefördert werden kann und umgekehrt die deutsche Sprache in Polen. Bei allem Engagement, insbesondere in den Grenzregionen, sind noch viele Anstrengungen zu unternehmen. In den Arbeitsgruppen ging es dann um den Austausch der unterschiedlichen Erfahrungen.
Günter Pabst nahm an der Arbeitsgruppe „Der zivilgesellschaftliche Dialog zwischen Deutschen und Polen“ teil. Neben den differenzierten Einschätzungen der derzeitigen politischen Situation in Polen wurde von allen Teilnehmern betont, dass besonders jetzt der Dialog wichtig sei und auch die Kommunikation und Information in die deutschen Medien. Die Schwalbacher Städtepartnerschaftserklärung mit ihrem Bekenntnis zu Europa, Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie wurde anerkennend aufgenommen.
Auf der Jahreshauptversammlung wurde dann zum Abschluss der Potsdamer Appell der Deutsch-Polnischen Gesellschaften an die deutsche und polnische Regierung einstimmig verabschiedet. Der Appell endet mit einer eindringlichen Mahnung an beide Nationen:
„Deutsche und Polen waren Nachbarn, sind Nachbarn und werden auch in Zukunft Nachbarn sein. Beide Länder bilden die Mitte Europas. Sie stehen daher in der gemeinsamen Verpflichtung, sich immer wieder aufs Neue nicht nur im Interesse beider Nationen, sondern auch Europas für eine gute Nachbarschaft einzusetzen. Dabei müssen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft und der gemeinsame Einsatz für Frieden und Freiheit in Europa auch in Zukunft das Fundament der deutsch-polnischen Beziehungen bleiben.“
Günter Pabst zeigte sich sehr zufrieden über den Verlauf des Kongresses: „Die vielen Kontakte und Gespräche sind immer ein Gewinn. Und manche Idee und Anregung konnte ich nach Schwalbach mitnehmen und für das „Polnische Kaleidoskop“ nutzbar machen.“ red

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