11. Januar 2018

Beim Zulu’s-Ball kommen Jazz-, Blues- und Zydekofreunde voll und ganz auf ihre Kosten

Stimmung wie in New Orleans

„Zydeco Annie & Swamp Cats“ sind beim Zulu’s Ball am 3. Februar in der Blues-Corner zu sehen und zu hören. Foto: Mittermüller

Mit dem Zulu’s Ball am Samstag, 3. Februar, verwandelt sich das Bürgerhauses von 19 bis 1 Uhr in eine Jazz-Hall à la New Orleans. Bands verschiedener Stilrichtungen liefern ein musikalischen Programm der Extraklasse.

Traditionell wird der Zulu’s Ball mit dem Einmarsch der Original Zulu’s Brassband eröffnet und dann geht auf drei Bühnen mit insgesamt sechs Bands und Solisten im stündlichen Wechsel die Post ab. Ob kostümiert oder nicht, können die Besucher tanzen, swingen und genießen.
Im Ball Room beginnt traditionell das Swing Dance Orchestra aus Berlin. Europas erfolgreichste Swing Big Band präsentiert bekannte, aber auch selten gespielte amerikanische Originalarrangements aus den 1930er Jahren – ohne Verstärker und in typischen Outfits der damaligen Zeit.
Im Wechsel dazu stehen die Red Hot Hottentots auf der Bühne. Sie gehören zu den Bands, die schon auf dem ersten Zulu’s Ball im Jahre 1979 gespielt haben. Im Programm finden sich neben Klassikern der New Orleans Tradition Evergreens aus allen Bereichen der Swingzeit.
Zydeco Annie and Swamp-Cats treten in der Blues-Corner auf. Die international erfolgreiche Akkordeonvirtuosin Anja Baldauf und ihre Band nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Musikvielfalt Louisianas. Stampfender Zydeco und traditionelle Cajunsongs werden mit Mardi Gras-Musik aus New Orleans zum Klingen gebracht.
Aufgrund der großen Begeisterung beim Publikum wurden Marco Marchi and the Mojo Workers erneut verpflichtet. Die Formation präsentiert musikalische Perlen des frühen Blues und Jazz und entfaltet die ursprüngliche und packende Energie der Musik von Robert Johnson, Big Bill Broonzy, Blind Blake und anderen Legenden der ersten World-Music, des Blues und Jazz auf akustischen Originalinstrumenten.
An der Piano Bar ist der Jazzpianist Sebastian Laverny zu hören. Er zählt zu den wenigen, die noch die alte Technik der locked hands beherrschen: ein wahres Ausnahmetalent.
Im Wechsel mit dem gebürtigen Schotten Fraser Gartshore, Stride-Pianist mit herrlichem trockenen Humor, zeigen beide, wie vielseitig man die 88 Tasten beherrschen und dazu noch sein Publikum unterhalten kann.
Weitere Informationen gibt es unter www.jazzclub-schwalbach.de im Internet. Karten gibt es im Vorverkauf für 34 Euro im Bastelgeschäft Schließmann und im Reisecafé SelectedTravel sowie bei allen Ticket regional Verkaufsstellen und im Internet. An der Abendkasse kosten die Karten 39 Euro. red

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