31. Januar 2018

CDU und Grüne begrüßen aktuelle Debatte um die Neugestaltung des „Unteren Marktplatzes“

Diskussion kommt in Fahrt

Öd und grau wirkt der untere Markplatz. Das soll sich ändern. Das Stadtparlament berät in den kommenden Monaten verschiedene Umgestaltungsvarianten. Archivfoto: Schlosser

Für eine öffentliche Vorstellung der Varianten für die Umgestaltung des unteren Markplatzes setzt sich die Schwalbacher CDU-Fraktion ein. Die Grünen ermuntern alle Schwalbacher, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Es gehe um einen zentralen Platz in der Stadt, für den sich niemand mehr schämen müssen soll.

„Der Planungsprozess für den unteren Marktplatz wurde vor über drei Jahren mit einer öffentlichen Bürgerveranstaltung, einer Bürgerwerkstatt, begonnen. Vor der endgültigen Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung sollte nun wieder eine öffentliche Bürgerveranstaltung stattfinden“, fordert CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Fischer. Bei dieser öffentlichen Veranstaltung sollten die vorliegenden sechs Alternativen vorgestellt und erläutert sowie weitere Anregungen besprochen werden. Auf dieser Basis könne dann eine fundierte Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung getroffen werden.
Die Schwalbacher Grünen hatten am 18. Januar die Magistratsvorschläge zur Diskussion gestellt und sehen eine positive Resonanz vor allem da, wo sich die Planungsvarianten an der bestehenden Raumsituation orientieren. Dass Einiges noch zu optimieren sei und zum Schluss alles einfach wieder schön aussehen solle, sei den Grünen zufolge ein von sehr vielen Schwalbachern geteilter Wunsch.
„Manche Schwalbacher schämen sich schon, ihre auswärtigen Gäste über den Unteren Marktplatz zu führen“, meint Grünen-Stadtverordneter Arnold Bernhardt. Zu schäbig wirke mittlerweile der Platz, nachdem er in weiten Teilen schon seit einem halben Jahrhundert nicht grundlegend saniert, sondern allenfalls überall einmal geflickt worden sei. „Der Ort ist also keine gute Visitenkarte für unsere Stadt. Aber er wird wegen seiner Funktionalität, der kurzen Wege durchaus gelobt“, erklärt Arnold Bernhardt.
Unbestritten ist mittlerweile, dass die Barrierefreiheit verbessert werden muss, dass dies längere Rampen notwendig und an der einen oder anderen Stelle eine Veränderung erforderlich macht. Dass auch die Aufenthaltsqualität verbessert werden sollte und bei der Neugestaltung eine dem Zeitgeschmack entsprechende ästhetisch ansprechende Lösung gefunden werden muss, steht außer Frage. red

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