6. Februar 2018

Leserbrief

Tribünenüberdachung anstatt Schallschutzmauer

Zum Thema „Limesstadion“ erreichte die Redaktion nachfolgender Leserbrief der TG Schwalbach. Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung ihrer Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. Wenn auch Sie einen Leserbrief veröffentlichen möchten, senden Sie ihn unter Angabe Ihrer vollständigen Adresse und einer Rückruf-Telefonnummer an info@schwalbacher-zeitung.de.

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Augsburger, Sehr geehrte Frau Jahn,
nach der Bürgerveranstaltung am Montag vergangener Woche und der Präsentation und Auslegung des Bebauungsplanes für das Limesstadion, geben wir, die Turngemeinde Schwalbach, unsere Wünsche und Anregungen gerne zur Kenntnis.
Gemäß dem vorgestellten Vorentwurf des Bebauungsplanes und der Veröffentlichung weiterer Unterlagen, ist eine Schallschutzmaßnahme unumgänglich. Vom Planungsbüro ROB werden eine Schallschutzmauer oder eine Tribünenüberdachung vorgeschlagen.
Die Turngemeinde favorisiert eine Tribünenüberdachung, damit der störende Lärm an der Quelle eingefangen wird. Gleichzeitig wird ein Wetter-, Sonnen- und Regenschutz hergestellt. Somit wäre eine harmonische und ästhetische Gestaltung nur im Bereich der 100-Meter Tribüne gefunden und die 5 Meter erhöhte und 140 Meter lange Schallschutzmauer würde enfallen. Es sollte mittig ein Regieraum eingefügt werden sowie links und rechts davon Umkleideräume mit Garderoben.
An den Trägerenden der Tribünenüberdachung sollten Leuchtkörper für die Laufbahnbeleuchtung befestigt werden, dadurch entfallen die 18 Meter hohen Masten. Eine geradezu notwendige kommunizierende Lautsprecher-Anlage, die im Lärmschutz-Gutachten benannt ist, sollte bei der Neukonzeption nicht fehlen.
Wir möchten sie nachdrücklich um die Überprüfung der Sportanlage hinsichtlich einer Nutzung für Cricket-Sport bitten. Zwar wurde eine akustische Bewertung im Lärmgutachten berücksichtig, ungeklärt und bis heute unbeantwortet ist dabei jedoch unsere Frage, ob ausreichende Sicherheitsabstände für Zuschauer und Anwohner für den Cricket-Sport auf dem vorhandenen Rasen gegeben sind.
Wir haben großes Interesse, diese Sportanlage aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen, für die Zukunft zu erhalten und wünschen uns, die Belange aller Beteiligten am besten vor Ort zu besprechen. Gerne stehen wir für weitere Gespräche mit der Verwaltung, sowie auch zu einem Gedankenaustausch mit Vertretern des Magistrats, der Stadtverordneten, der Schwalbacher Vereine und der Anwohner zur Verfügung.

Kurt Kreyling und Axel Rücker,
TG Schwalbach, Schwalbach

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