29. April 2019

Die Albert-Einstein-Schule hat jetzt einen eigenen Weingarten

Wenn Schüler zu Winzern werden

Winzer Wilhelm Hück (rechts) mit den Mitgliedern der neuen Schulwein-AG an der Albert-Einstein-Schule. Foto: Unger

Am letzten Schultag vor den Osterferien fanden sich die Schülerinnen und Schüler der neu gegründeten „Schulwein-AG“ unter der Leitung von Biologie-Lehrerin Barbara Unger im Schulgarten der Albert-Einstein-Schule (AES) zusammen, um gemeinsam mit dem Hochheimer Winzer Wilhelm Hück Weinreben zu pflanzen.

Von jeder der diversen Weinrebenarten wurden jeweils zwei Exemplare in die Erde gesetzt. Der so entstandene Weingarten ermöglicht es, die Pflanzen genauer zu beobachten, zu untersuchen und zu pflegen, ohne jedes Mal nach Wicker fahren zu müssen, wo die Schule am König Wilhelmsberg 2011 vier Rebzeilen gepachtet hat.
Die Kooperation mit dem Hochheimer Winzer Wilhelm Hück und dessen Betrieb besteht seit dem Jahr 2009 und wurde seit 2011 vom jeweiligen Biologie-Leistungskurs von Barbara Unger sichergestellt. 2015 gewann das Schulwein-Projekt den ersten Preis beim „P&G MINT-Award“.
Seit dem Schuljahr 2018/19 gibt es nun eine MINT-Arbeitsgemeinschaft mit dem Namen „Von der Rebe ins Glas“. Darin beschäftigen sich neun Schülerinnen und Schüler aus der Q2-Phase in einer Art dualen Lernens unter anderem mit den praktischen Anforderungen des Weinbaus, dem Einfluss abiotischer Faktoren, den Schädlingen und deren Bekämpfung, dem Ausbau des Weines und dem Thema „grüne Berufe“.
Weitere Informationen zu dem Schulwein-Projekt und zum neuen Schulweingarten gibt es beim nächsten „WiTechWi-Abend“ am Mittwoch, 8. Mai. Beginn ist um 19.30 Uhr im Hörsaal der AES. red

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