11. Juni 2019

Der Verein „Kindertaler“ und die Taunus Sparkasse starten Leseförderungs-Aktion

Ein Buch für alle Zweijährigen

Die Schwalbacher Kinderärztin Dr. Friederike Herbst (2.v.r.) erhielt als erste 300 Kinderbücher. Am vergangenen Freitag übergaben Oliver Klink von der Taunus Sparkasse und (von links) Alexandra Scherer, Monika Schwarz, Katrin Behrens, Nancy Faeser und Brunhilde Sevincer von „Kindertaler“ die Bücherspende. Foto: Schlosser

Der Schwalbacher Verein „Kindertaler“ will kontinuierlich die Leseförderung unterstützen. Alle Zweijährigen in Schwalbach erhalten daher jetzt kostenlos ihr erstes Bilderbuch. Und dank einer Spende der Taunus Sparkasse konnte die Aktion auf den ganzen Main-Taunus-Kreis ausgeweitet werden.

Am vergangenen Freitag übergaben Vertreterinnen von Kindertaler 300 Exemplare des Kinderbuchs „Gute Nacht, Gorilla“ an die Schwalbacher Kinderärztin Dr. Friederike Herbst. Sie wird die Bücher künftig allen Kindern schenken, die zur U7-Regeluntersuchung in ihre Praxis kommen. „Im Alter von 20 bis 24 Monaten untersuchen wir erstmals die Sprachfähigkeit der Kinder. Und da gibt es große Unterschiede“, weiß Friederike Herbst. Insgesamt hat die Schwalbacher Kinderärztin festgestellt, dass die Kleinen in diesem Alter einen immer schlechteren Wortschatz haben. Daher ist sie begeistert, dass sie den Kindern nun nach der Untersuchung ein altersgerechtes Buch schenken kann.
Zur Finanzierung der Aktion fragte Kindertaler-Vorsitzende Nancy Faeser auch bei der Taunus Sparkasse an. Deren Vorstandsvorsitzender Oliver Klink war ebenfalls von der Idee angetan, fragte sich aber, ob man die Aktion nicht auf den ganzen Main-Taunus-Kreis ausdehnen könnte. Sein Institut spendete daraufhin 15.300 Euro, mit denen bei zwei Buchhandlungen insgesamt 1.700 Exemplare des Bilderbuchs bestellt wurden, die in den nächsten Wochen an 13 Kinderarztpraxen im Kreis verteilt werden. „Kindertaler hat eine schöne Aktion ins Leben gerufen, die wir gerne unterstützt haben. Ich freue mich über jedes Kind, das Spaß an dem Buch hat“, sagt Oliver Klink. MS

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