27. Juni 2019

Die Baumaßnahmen in Alt-Schwalbach konnten früher fertiggestellt werden

430 Meter Straße saniert

Auch rund um den Alten Friedhof wurde die Straße saniert. Der Alte Friedhof erhält nun noch eine neue Einzäunung. Foto: mag

Seit Februar wurden „Am Schollengarten“ 180 Meter Straße grundhaft saniert, in der Altkönigstraße 100 Meter und in der Feldbergstraße 80 Meter. Hinzu kommen weitere 50 Meter Straße vom Friedhofseingang hinunter zum Sauerbornsbach („Am Kirchberg“).

Insgesamt wurden dieses Jahr in diesem Stadtviertel somit 430 Meter Straßen und Gehwege grundhaft saniert. Deren Fertigstellung war bis Ende Juli vorgesehen. Dass es nun noch schneller ging und die Baumaßnahme schon Mitte Juni abgeschlossen werden konnte, liegt an mehreren Ursachen: das zumeist angenehme Wetter auch in der kalten Jahreszeit, die Organisation des Bauunternehmens Henning-Bau Hattersheim sowie die Planung und Baubetreuung durch das Ingenieurbüro „Grandpierre & Wille“ aus Idstein.
Der Alte Friedhof erhält noch eine neue Einzäunung und, sofern gewünscht, wird dahinter eine Hecke angepflanzt. Die Entfernung der bisher vorhandenen Hecke war notwendig, da diese in den Gehweg hineinwuchs. Indem sie entfernt wurde, konnte der Gehweg etwas an Breite hinzugewinnen. Die Bordeinfassung wurde ein Stück in Richtung Friedhof versetzt, weil ein Überhangstreifen für parkende Autos miteingerichtet werden musste.
Der vor dem Friedhof befindliche Parkplatz wurde komplett asphaltiert. So kann diese Fläche, wenn sie frei ist, als Straße mitgenutzt werden. Bei Pflaster bestünde die Gefahr, dass größere Fahrzeuge das Pflaster verschieben könnten. Axel Jeschke, im Bau- und Planungsamt zuständig für die Straßenbaumaßnahme berichtet: „Das Verhältnis zwischen Baufirma und Anwohnern hatte bestens funktioniert. Es gingen einige sehr nette Schreiben bei der Stadtverwaltung ein, die wir natürlich gerne an die entsprechenden Adressaten weiterleiten werden.“
Die Federführung der Baumaßnahme wurde von der Wasserversorgung Main-Taunus, dem Betriebsführer der Stadtwerke, übernommen. Die Stadt Schwalbach hat sich an den Erkundungs- und Planungskosten jeweils zur Hälfte, beteiligt. Die WMT erneuerte die Wasserleitung komplett, mit allen Armaturen, wie beispielsweise Schieberkreuzen, Hydranten und Hausabstellschieber. Das Ringleitungssystem wurde somit wieder geschlossen.
Wie bisher üblich, wurden die Kosten der Hausanschlussleitungen bis zur Grundstücksgrenze von den Stadtwerken übernommen. Einige Anwohner hatten ihre Hausanschlussleitungen auch auf ihrem Privatgrundstück erneuern lassen (die dann von ihnen privat bezahlt wurden). Dies ist wesentlich kostengünstiger, als wenn solche Arbeiten später ausgeführt werden müssen. Denn dann entstehen zusätzliche Kosten für Baustelleneinrichtung und Anfahrt.
Die Stadtwerke und Stadtverwaltung bedanken sich für das Verständnis der Anwohnerschaft, die Lärm und Schmutz in Kauf nehmen musste. Diese kann sich nun für mindestens zwanzig Jahre über eine neue Straße samt Gehweg freuen. Im Budget der Stadt waren 600.000 Euro für die Erneuerung der genannten Straßen und Gehwege vorgesehen. Die Schlussrechnung liegt zwar noch nicht vor, doch das Budget wird voraussichtlich ausreichen. red

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