13. September 2019

Schüler der AES stellen Kunstwerke im Landratsamt aus

Jüdisches Leben im Main-Taunus-Kreis

Die Selbstporträts der 23 Schüler der Albert-Einstein-Schule, die derzeit im Landratsamt in Hofheim zu sehen sind, setzen sich mit dem Motto „Vielfalt“ auseinander. Foto: MTK

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist der Titel einer neu eröffneten Ausstellung mit Kunstwerken von Schülern der Albert-Einstein-Schule (AES) im Hofheimer Kreishaus. Wie Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier mitteilt, wurde in diesem Rahmen ebenfalls die Broschüre „Jüdisches Leben im Main-Taunus-Kreis“ vorgestellt.

„Wir dulden in unserem Kreis weder Ausgrenzung noch Rassismus. Das Heft sowie die Bildsammlung sollen Vielfalt fördern, aber auch Vergangenes bewahren und als Mahnung für die Zukunft dienen“, so der Kulturdezernent. Die Ausstellung des Schwalbacher Gymnasiums umfasst 23 Selbstporträts, die sich mit dem Motto „Vielfalt“ auseinandersetzen. Schüler des Geschichtsleistungskurses der Eichendorffschule in Kelkheim hielten darüber hinaus eine Lesung zum Thema Erinnerungsarbeit ab.
„Jüdisches Leben im MTK“ ist die zweite Veröffentlichung aus der neu angelegten Reihe „Kunst und Kultur im Main-Taunus-Kreis“. Herausgeber ist die Kulturabteilung des Kreises. In unregelmäßigen Abständen sollen so diverse Bereiche des Kreises und seiner Geschichte beleuchtet werden. In diesem Band werden allerlei Belege jüdischen Lebens aus den Kommunen zusammengefasst und mit Bildmaterial des Fotografen Rafael Herlich ergänzt. Unterstützung erhielt der Kreis dabei von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit (CJZ).
Die Werke der Ausstellung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sind bis 2. Oktober im Landratsamt zu den allgemeinen Öffnungszeiten zu sehen. Die Bücher der Reihe „Kunst und Kultur im MTK“ sind am Kundenservice des Main-Taunus-Kreises erhältlich oder per E-Mail an kultur@mtk.org sowie unter der Telefonnummer 06192/201-1337. red

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