28. Januar 2020

Katja Lindenau nimmt sich viel vor für die ersten 100 Tage

„Es gibt viel zu tun“

Katja Lindenau tritt für die Grünen an. Foto: B90/Die Grünen

Als einzige der vier Bewerber um das Amt des Bürgermeisters hat sich Grünen-Kandidatin Katja Lindenau ein Programm für die ersten 100 Tage im Amt auferlegt, sofern sie im März zur neuen Bürgermeisterin gewählt wird.

Das hat sie am vergangenen Freitag genauso vorgestellt wie ihre anderen Themen, mit denen sie die Schwalbacher von sich überzeugen will. Was die 51-Jährige von Juni bis September alles angehen will, ist durchaus beeindruckend, zumal die ersten 100 Tage des neuen Bürgermeisters in die Ferienzeit fallen. Als erstes will sie eine Reihenfolge für alle bisher nicht umgesetzten Bauvorhaben festlegen. „Vieles ist in den letzten Jahren liegengeblieben“, klagt sie.
Darüber hinaus will sie alle amtlichen Informationen, wie zum Beispiel Lärmgutachten und ähnliches „unverzüglich“ in elektronischer Form zugänglich machen. Das gilt auch für die Unterlagen zum neuen Feuerwehrstandort in der Berliner Straße. Diesbezüglich will Katja Lindenau gleich zu Beginn ihrer Amtszeit mit Anwohnern über ein Verkehrskonzept beraten.
Zum Umbau des unteren Marktplatzes will sie „notwendige Ergänzungen“ vornehmen, das Limesstadion trotz der Bauarbeiten wieder so herrichten, dass Sportveranstaltungen möglich sind. Außerdem will sie noch in den ersten 100 Tagen ein Spülmobil für öffentliche Veranstaltungen anmieten, damit kein Einweggeschirr mehr verwendet werden muss.
Jenseits des 100-Tage-Programms will Katja Lindenau die Bürgerbeteiligung stärken und mit dem Klimaschutz in Schwalbach beginnen. Weiterhin will sie einen Bürgerbus einführen und den öffentlichen Personennahverkehr verbessern.
Besonders am Herzen liegt ihr auch das Thema Fernwärme. „Es passiert nichts, weil SPD und FDP mit der Bürgermeisterin an der Spitze einer Konfrontation mit der Innogy seit vielen Jahren aus dem Weg gehen und nicht im Interesse der Fernwärmekunden verhandeln. Ich will das tun und die Fernwärmeversorgung neu ausrichten“, schreibt sie in ihrem Wahlprogramm.
Dass darin auch viele Dinge stehen, die die Koalition längst abgelehnt hat, stört Katja Lindenau nicht. Sie glaubt an die Kraft der richtigen Argumente und hofft, dass so manches noch einmal verhandelt werden kann. „Wenn man keine Mehrheit hat, muss man alle Vorschläge gut begründen und den Stadtverordneten nachvollziehbare Vorlagen zur Abstimmung geben.“
Ausführliche Informationen zu den Zielen der Kandidatin der Grünen finden sich unter www.katja-lindenau.dehier im Internet. Das vollständige Wahlprogramm lesen Sie hier. MS

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