4. Juni 2020

Auch in der polnischen Partnerstadt Olkusz steht ein Gingko Baum

Ein Baum der Freundschaft

Auch in Olkusz steht ein Gingko-Baum. Er wurde vor über 20 Jahren vom Arbeitskreis Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach gestiftet. Foto: Bugajska

Nicht nur in Schwalbach, auch in Olkusz steht ein Gingko-Baum. Zur 700-Jahr-Feier reisten 1999 die damalige erste Stadträtin Dr. Ulrike Scholtz und Günter Pabst, Vorsitzender des Arbeitskreises Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach, nach Olkusz und brachten den Baum als Geschenk mit.

Ulrike Scholtz und Günter Pabst nahmen den jungen Baum im Flugzeug mit und pflanzten ihn zusammen mit dem damaligen Bürgermeister Andrzej Ryszka als Symbol für Hoffnung, Frieden und Freundschaft vor dem Kulturhaus. Nicht wenige zweifelten, ob der Baum überhaupt die strengen Winter in Olkusz überstehen würde. Der Baum kämpfte mit den frostigen Temperaturen, aber er hat sich gut dem Klima angepasst und zeigt seine grünen Blätter vor dem Kulturhaus.
Im Kulturhaus erinnert eine Plakette in Deutsch und Polnisch mit dem Text des Goethe Gedichtes „Gingko lioba“ und der folgenden Inschrift: „Die Freundschaft zwischen den Bürgern von Olkusz und Schwalbach möge wachsen und gedeihen wie dieser Gingko-Baum. Möge er den Bürgern von Olkusz Glück bringen, ihnen ein langes Leben bescheren, ihnen Mut geben an der Entwicklung ihrer Stadt und ihres Landes mitzuwirken und uns allen Hoffnung auf eine bessere und friedliche Welt.
Die diesjährige Polenreise muss, Corona bedingt, ins nächste Jahr verschoben werden. Der Austausch erfolgt durch Briefe, Mails und „WhatsApp“. red

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