4. November 2020

Offizielle Eröffnung in der Evangelischen Limesgemeinde im kleinen Kreis

Schwalbach hat nun ein Familienzentrum

Im kleinen Kreis wurde das erste Familienzentrum in Schwalbach in der Evangelischen Limesgemeinde offiziell eröffnet. Foto: Ev. Dekanat

In der Evangelischen Limesgemeinde wurde am Samstag das erste Familienzentrum in Schwalbach eröffnet , das vom Land Hessen gefördert wird.

Am zentralen Verbindungsweg in der in den 60er-Jahren entstandenen „Limesstadt“ liegt das geräumige Gemeindehaus der Evangelischen Limesgemeinde. Es ist ein Begegnungsort für Menschen jeden Alters, aus unterschiedlichen Kulturen, mit unterschiedlichem sozialen und religiösen Hintergrund. Die Vernetzung und Integration der vielen verschiedenen Kulturen in der Limesstadt kann hier gestärkt werden. Dies trägt zu einem friedvollen Miteinander bei und beugt der Vereinsamung vor.
Es gibt eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Trägern, wie zum Beispiel dem Diakonischen Werk, der Kita „Mittendrin“, der Stadt Schwalbach, dem „Projekt 55+“ des Evangelischen Dekanats Kronberg, der koreanischen Heilig-Geist-Gemeinde sowie dem Sportverein „TG Schwalbach“. Deshalb hat sich die Limesgemeinde entschlossen, sich um die Anerkennung als „Familienzentrum“ durch das Land Hessen zu bewerben.
Auch wenn das Familienzentrum seine Arbeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant im vollen Umfang aufnehmen kann und auch keine große Einweihungsfeier möglich ist, wurde die Einrichtung am Reformationstag gemeinsam mit Bürgermeister Alexander Immisch im kleinen Kreis offiziell eingeweiht.
„Ich freue mich, dass die Limesgemeinde jetzt die Unterstützung als Familienzentrum bekommt und sich so nennen darf, da sie es die ganze Zeit schon gelebt hat“, erklärte Familienreferentin Eva Witte bei der Einweihung. „Begegnung ist ein kostbarer Schatz, für den es Orte braucht. Die Limesgemeinde war mit ihrem Haus und ihrem Geist schon immer ein solcher Ort. Für Große und Kleine, Junge, Alte, vom aktiven Sport bis zur Stille in Meditation, Yoga und Gebet. Alles findet hier jeden Tag statt. Hier kommen Menschen verschiedener Kulturen und Religionen ins Gespräch über sich, über andere oder über Gott. Hier hat Glaube, Liebe und Hoffnung Raum“, erzählte sie.
„Ich möchte betonen, dass ganz viele Veranstaltungen, die bei uns stattfinden, ehrenamtlich geleitet werden: Selbsthilfegruppen, Chöre, der Kirchenvorstand, Konzerte und Vorträge“, ergänzte Pfarrerin Christine Gengenbach. Leider konnten sich am Tag der Eröffnung nicht alle Gruppen treffen und kennenlernen, wie es ursprünglich geplant war. Aber um einmal alle Gruppen mit ihrer Vielfalt zu zeigen, haben sie Plakate gestaltet, die als Ausstellung im Gemeindehaus zu sehen sind.
„Wegen unserer Lage mitten in der Stadt wurden die Veranstaltungen und Gruppen immer mehr und dahinter steht auch viel an Organisation und Kosten. Daher haben wir um Unterstützung angefragt und uns beim Land Hessen für die Förderung beworben. Wir sind sehr froh darüber, dass wir damit die Dinge, die sowieso schon stattfinden, weiter und besser durchführen können“, sagte Christine Gengenbach.
„Ich bin sehr glücklich darüber, dass sie die Auszeichnung als Familienzentrum bekommen haben“, meinte Schwalbachs Bürgermeister Alexander Immisch bei seiner Ansprache. Wie auch schon der Name der Kita „Mittendrin“ zeige, ist das neue Familienzentrum wirklich mitten in Schwalbach. Das Stadtoberhaupt fand die Idee sehr gut, da das Gemeindezentrum eigentlich schon sehr lange ein Familienzentrum ist. In Kooperation mit der Stadt wurde hier schon 1971 die Schülerhilfe gestartet, dann die Kita, dann gemeinsam mit der Diakonie die aufsuchende Seniorenarbeit. red

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