10. November 2020

SPD und FDP wollen Vorsorge gegen Extremwettereignisse treffen

Erstellung einer Starkregenkarte

Nach einem Gewitter standen im August im Wiesenweg zahlreiche Gärten unter Wasser. Archivfoto: Elzenheimer

Schwalbach war dieses Jahr durch das Starkregenereignis im August besonders betroffen. Meteorlogen sagen schon seit Jahren voraus, dass solche Extremwetterlagen wegen des Klimawandels zunehmen werden. Dagegen muss der SPD- und FDP-Fraktion zufolge Vorsorge getroffen werden, damit Schäden vermieden oder in ihrer Auswirkung eingedämmt werden können.

Straßen im Alten Ort standen unter Wasser, Keller waren vollgelaufen. Die Feuerwehr war im Einsatz und musste Keller auspumpen. Noch schlimmer hat es die Nachbarstadt Bad Soden betroffen. Deshalb haben SPD und FDP beantragt, dass der Magistrat der Stadt Schwalbach eine Starkregenkarte erstellen lässt. In mehreren Städten und Landkreisen sind solche Karten bereits angefertigt worden.
Damit sollen gemäß den beiden Fraktionen die Gegebenheiten in der Stadt analysiert und aufgezeigt werden, welche Stellen bei Starkregen besonders gefährdet sind, wo Überflutungen drohen und Schäden an Gebäuden auftreten können. Mit entsprechenden Vorschlägen sollen sowohl der Verwaltung als auch den Bürgern aufgezeigt werden, welche Maßnahmen dagegen getroffen werden können. Auch die Feuerwehr könnte von den Erkenntnissen profitieren und sich bei drohenden Wetterlagen besser auf Einsätze vorbereiten.
Für die Erstellung einer Starkregenkarte werden Fördergelder bereitgestellt. „Die Erstellung einer Starkregenkarte sehen wir aufgrund der immer mehr spürbareren Folgen des Klimawandels für eine unbedingt notwendige Maßnahme, um der Stadt, den Bürgern die vorbeugende Unterstützung für solche Naturereignisse an die Hand zu geben. Wir bitten den Magistrat die Stadtverordnetenversammlung vor der Beauftragung die ermittelten Kosten und die dafür in Anspruch zu nehmenden Fördermittel aufzuzeigen“, erläutern Hartmut Hudel, Vorsitzender der SPD Fraktion, und Stephanie Müller, Vorsitzende der FDP Fraktion, ihren gemeinsamen Antrag. red

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