24. November 2020

BSC Schwalbach trauert um Beate Krieger

Mit Zuverlässigkeit gegen Vorurteile

Der BSC trauert um sein langjähriges Vereins- und Vorstandsmitglied Beate Krieger. Sie verstarb in der Nacht zum vergangenen Sonntag.

Wie viele Frauen ist Beate Krieger über ihre Söhne zum Fußball gekommen, und von diesem nicht mehr losgelassen worden. Ende der 70er-Jahre war sie als Zuschauerin erstmals bei den Spielen dabei, wenn die eigenen Söhne spielten. Einige Jahre später wurde Beate Krieger im Vorstand des Vereins tätig geworden. So lautete 1987 eine Schlagzeile im Sportteil der Frankfurter Rundschau: Beate Krieger steht beim BSC „ihre Frau“. Was bis heute noch nicht alltäglich ist: Sie leitete schon damals als Spielausschussvorsitzende über lange Jahre den Spielbetrieb des Schwalbacher Fußballvereines.

Beate Krieger hat sich gegen alle Vorurteile mit Empathie, Zuverlässigkeit und Sorgfalt in die Materie Fußball eingearbeitet. Ihr Wissen hat sie immer gerne weiter gegeben. So gibt es viele Spielerfrauen und Spieler-Freundinnen beim BSC, die von Beate Krieger zum Beispiel mit der Abseitsregel vertraut gemacht wurden.

Nachdem sie den Vorsitz im Spielausschuss abgegeben hatte, war sie weiterhin in diesem tätig. So war sie bis zu Beginn Corona-Pandemie im Frühjahr immer noch für die Betreuung der Schiedsrichter mitverantwortlich. „Der Verein wird Beate Krieger nicht vergessen und sie in ehrendem Andenken behalten“, heißt es in einer Mitteilung des BSC Schwalbach. red

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