18. Januar 2021

390 kunstvolle Schulwege – update

Auch die in Schwalbach ansässige Obermayer International School nahm an dem Malwettbewerb des Kreises teil. Ida aus der 3a landete mit ihrem Bild auf dem dritten Platz in der Kategorie „3. und 4. Klasse“. Foto: MTK

Beim ersten Malwettbewerb für Grundschüler zum Thema „Mein Schulweg“ sind die Gewinner ausgezeichnet worden. Aus Schwalbach haben sich die Geschwister-Scholl-Schule und die Obermayer International School an dem Wettbewerb beteiligt.

Eine vierköpfige Jury hatte laut Kreisbeigeordnetem Johannes Baron die Bilder in zwei Kategorien ausgewählt. Insgesamt waren 390 Bilder aus 14 Grundschulen eingesandt worden: „Das Ergebnis zeigt, dass wir mit der Idee des Wettbewerbs richtig lagen“, sagt der Verkehrsdezernent.
Den Angaben zufolge konnten Kinder bis Mitte Oktober ihre Arbeiten einreichen. In beiden Kategorien – „1. und 2. Klasse“ sowie „3. und 4. Klasse“ – wurden 20 Kinder mit kleinen Preisen ausgezeichnet und die ersten fünf Plätze jeweils besonders geehrt. Ida aus der 3a der in Schwalbach ansässigen Obermayer International School landete mit ihrem Bild auf dem dritten Platz in der Kategorie „3. und 4. Klasse“. Mit ihr befanden sich insgesamt sieben Schüler der Obermayer International School unter den „Top 20 Bildern“ in derselben Kategorie. Auch Hyeongwoo aus der 3c an der Geschwister-Scholl-Schule landete unter den „Top 20“ in der Kategorie „3. und 4. Klasse“.
Die Bilder seien Johannes Baron zufolge insgesamt sehr unterschiedlich. Einige Kinder hätten ein markantes Haus auf dem Weg gemalt oder sich und ihre Freunde gezeichnet. Andere Kinder hätten ihren Schulweg als Straßenkarte aufgemalt. Der Verkehrsdezernent zeigte sich besonders beeindruckt vom räumlichen Verständnis vieler Grundschüler.
Der Main-Taunus-Kreis nimmt seit 2018 am Programm „Besser zur Schule“ der ivm GmbH teil. Im dortigen Fachzentrum für Schulische Mobilität des Landes Hessen werden Bausteine zur Beratung, Qualifizierung und Umsetzung im Bereich Schulisches Mobilitätsmanagement konzipiert. Geschäftsführerin Heike Mühlhans engagierte sich als Jury-Mitglied. „An den Bildern lässt sich gut ablesen, wie die Kinder zur Schule kommen, ob sie laufen oder mit dem Auto gebracht werden. Wenn es möglich ist, freuen wir uns natürlich, wenn die Kinder laufen, das ist für ihre Entwicklung das Beste“, meint Heike Mühlhans.
Der Wettbewerb sollte Kinder zum Nachdenken über ihren Schulweg und zum Austausch darüber mit Altersgenossen anregen. Dabei kann sich der Schulweg im Laufe der Schuljahre sehr verändern, wie die MTK-Nahmobilitätsbeauftragte Cornelia Wienen erläutert: Im ersten Jahr liefen viele Kinder noch gemeinsam mit den Eltern oder älteren Geschwistern, später dann mit Freunden. Der selbstständige Schulweg könne den Kindern „eine Extra-Portion Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung geben“. Da wegen der Corona-Pandemie keine Preisverleihung stattfinden konnte, wurden die Urkunden und Preise an die Schulen verteilt. red

 

 

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