4. August 2021

Wettbewerb prämiert Programme für Kinder und Jugendliche im Main-Taunus-Kreis

Beispielhafte Angebote unter Corona

Acht Schüler der Friedrich-Ebert-Schule haben eine Story entwickelt und dazu einen erfolgreichen Kurzfilm gedreht, der erneut für den hr-Videowettbewerb „Meine Ausbildung“ nominiert wurde. Solche Projekte will der Main-Taunus-Kreis nun würdigen und fördern. Foto: Wehner

In einem Wettbewerb werden außerschulische Freizeitangebote während der Corona-Pandemie ausgezeichnet. Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron mitteilt, wird der Wettbewerb „Jugend(arbeit) lebt!“ vom Jugendbildungswerk des Main-Taunus-Kreises und dem Kreisjugendring Main-Taunus organisiert.

Für die drei gelungensten Beiträge gibt es jeweils 500 Euro. Die Beschränkungen durch Corona haben Kinder und Jugendliche stark eingeschränkt, so der Jugenddezernent: „Dennoch gab es viele kreative Menschen, die ihnen in dieser Zeit Angebote gemacht haben und sie in dieser schweren Zeit nicht alleine ließen.“
Alle kommunalen Jugendförderungen, Verbände und Initiativen können bis zum 15. Oktober ihre Ideen zum Wettbewerb einreichen. Eingereicht werden können außerschulische Angebote, die aktuell laufen oder bereits durchgeführt wurden. Eine Jury wird die besten drei Angebote prämieren. Die Preisverleihung mit der Präsentation der Projekte ist für 27. Oktober vorgesehen. Alle Informationen zur Anmeldung gibt es unter www.kjr-mtk.de im Internet.
Es soll zudem eine Broschüre aus den Wettbewerbsbeiträgen erstellt werden, die als Ideenbörse und Anregung für die weitere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen des Kreises dienen kann.
Freizeitangebote, bei denen man etwas mit Gleichaltrigen erleben, Neues ausprobieren, die eigenen Grenzen erweitern konnte, ist laut Johannes Baron unter den Corona-Bedingungen lange Zeit eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich gewesen. Fachkräfte wie ehrenamtlich Engagierte hätten dennoch „mit viel Kreativität und Mut zu Neuem“ Angebote, Projekte oder Programme entwickelt. Als Beispiel nannte er digitale Formate, „Do-it-yourself-Basteleien“ oder Spiele auf Distanz. Dieses Engagement wolle der Kreis mit dem Wettbewerb würdigen und fördern. red

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