14. September 2021

Führung durch die Pfarrkirche Sankt Pankratius am Tag des offenen Denkmals

Viel Holz statt Marmor

Stadtarchivar Michael Kaminski und Dr. Wolfgang Küper konnten den Besuchern am Tag des offenen Denkmals viel Wissenswertes zum Bau der Pfarrkirche Sankt Pankratius erzählen. Foto: mag

Etwa 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen zum Tag des offenen Denkmals in die Pfarrkirche Sankt Pankratius, um sich an Ort und Stelle zum diesjährigen Thema „Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ zu informieren.

Stadtarchivar Michael Kaminski, legte anschaulich am Beispiel von Kanzel, Beichtstühlen, Seitenaltären und Kommunionbank dar, wo Marmor gezeigt, in Wirklichkeit jedoch Holz verwendet wurde. In der anschließenden Kirchenführung durch Dr. Wolfgang Küper erfuhren die Besucherinnen und Besucher viel Wissenswertes zum Bau der Kirche in den Jahren 1754 bis 1756, weitgehend finanziert durch die damalige Dorfbevölkerung sowie zum großen Erweiterungsumbau in 1964 und 1965. Auch die für eine Dorfkirche reichhaltige barocke Innenausstattung wurde besonders gewürdigt.
Bundesweit öffnen jedes Jahr über 7.500 historische Stätten beim Tag des offenen Denkmals, den die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert. red

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